Teil 2 - Planung

Ordnung ist das halbe Leben – eine sorgfältige Planung der Urlaubsreise mit Hund macht dementsprechend vieles leichter. Im Mittelpunkt sollte dabei stets stehen, es dem Hund so stressfrei wie möglich zu machen. Doch wie geht das? Wichtig ist, dass man vermeidet, was nur zusätzliche Strapazen erzeugt. Die richtige Wahl von Reiseziel und Transportmittel ist daher schon die halbe Miete.

 

Wie kommt man hin?

 

Dringend prüfen: Muss ein anstrengender Flug sein oder geht es auch anders? Wer bereits bei der Anreise unnötige Härten umgeht, erhält die gute Urlaubslaune und hat es wesentlich entspannter.

 

Ist der Hund willkommen?

 

Niemand wird gern nur geduldet. Bei der Auswahl der Unterkunft sollte man daher genau nachhaken, ob der mitreisende Vierbeiner genauso erwünscht ist wie das zahlende Herrchen und/oder Frauchen. Eine schriftliche Bescheinigung, dass man es am Urlaubsort mit der Hundeliebe ernst meint, sollte daher schon vor Reiseantritt eingeholt werden. Überlegenswert ist sicher auch, ob man zu Gunsten des Hundes mal auf die Bequemlichkeiten eines Hotels verzichtet und die etwas rustikalere Variante wählt: Beim Camping gibt es seltener Probleme, viel frische Luft und meist genug Auslauf in Platznähe. Solange man sich an die Regeln hält und Nachbarn schont, ist dies womöglich eine lohnenswerte Alternative.

 

Wie ist die Lage vor Ort?

 

Neben dem, was bereits beim Tierarzt geklärt werden sollte – nämlich ob am Urlaubsort das für den betreffenden Hund geeignete Klima vorherrscht -, sollte man sich auch ein Bild vom näheren Umfeld der avisierten Unterkunft machen. Schön für das Tier: Auslaufflächen, Freilauf-Möglichkeiten und Hundestrände. Nicht so schön: Betonburgen, Leinenzwang und dichter Verkehr.

 

Inland oder Ausland?

 

Inlandsreisen werden beim gemeinen Touristen immer beliebter. Nicht nur, dass lange Anreisewege vermieden und Geld gespart wird, viele Verreisende wissen einfach gern, was sie erwartet. Vor allem beim Urlaub mit Hund sind dies gute Gründe, auf einen Ferntrip zu verzichten. Da es aber auch anderswo schön ist, und nicht wenige auch mal Urlaub von der Heimat und ihren Bewohnern brauchen, ist es ein Glück, dass einer Hundemitnahme eigentlich nichts im Wege steht, wenn bei Reisen innerhalb der EU:

 

- der EU-Heimtierausweis mit an Bord ist
- der Hund anhand einer Tätowierung oder eines Mikrochips klar identifizierbar ist
- ein Nachweis darüber vorliegt, dass eine Tollwutimpfung mindestens 30 Tage und längstens 12 Monate vor dem Grenzübertritt vorgenommen wurde.   

 

Neben dem EU-Heimtierpass sind übrigens auch noch alle älteren Dokumente gültig, die vor dem 3. Juli 2004 ausgestellt wurden. Für Irland, Schweden und England gelten zurzeit noch Sonderregelungen.

 

Genauere Informationen über die Auslandsreise innerhalb der EU finden sich im Internet unter der Adresse: http://europa.eu/abc/travel/pets/index_de.htm .
Bei Reisen in Nicht-EU-Länder sollte man sich unbedingt bei der zuständigen Botschaft oder dem Auswärtigen Amt informieren. Oder man fragt einfach den kundigen Tierarzt.

 

Teil 3: Reisewege