Interview mit Wolfgang Lippert - Moderator und Sänger

Stadthunde.com: Herr Lippert, Sie sind Besitzer einer Französischen Bulldogge. Wir vermuten, dass Sie diese nicht 'Erna' getauft haben, um dadurch Ihrem großen 80er-Jahre-Hit "Erna kommt" eine ganz neue Bedeutung zu geben, richtig?

 

Wolfgang Lippert: Eigentlich eine gute Idee! Ganz offiziell – also laut ihrer Papiere - heißt unser Bully Agathe. Wir nennen sie aber Nina.

 

Stadthunde.com: Jeder Hund hat ja seinen ganz eigenen Charakter, wie würden Sie das Wesen Ihrer Nina beschreiben?

 

Wolfgang Lippert: Mit drei Worten: kraftvoll, intelligent, freundlich. Zuweilen kann sie auch sehr komisch sein.

 

Stadthunde.com: Wie sind Sie "auf den Hund" gekommen? Hatten Sie vor Ihrer Bulldogge schon andere Vierbeiner im Haus?

 

Wolfgang Lippert: Meine Frau wollte unbedingt einen Bully, weil sie vorher schon welche hatte. Ich kannte bis dahin nur Katzen im Haushalt...

 

Stadthunde.com: Sie sind praktisch Ihr Leben lang auf der Bühne zu sehen gewesen - mal als Moderator, dann wieder als Musiker. Erinnern Sie sich an eine Hunde-Anekdote, die Ihnen vor laufenden Kameras passiert ist?

 

Wolfgang Lippert: Nina war natürlich bei unserer Hochzeit dabei, die auch gefilmt wurde. Sie riss sich während der Zeremonie los und belustigte die gesamte Gesellschaft mit ihren Faxen.

 

Stadthunde.com: Auf ihrer offiziellen Website - www.wolfgang-lippert.de - sprechen Sie davon, in den letzten Jahrzehnten einige Wechselbäder durchlebt zu haben. Können einem – neben der Familie – auch Hunde in solchen Zeiten Kraft geben?

 

Wolfgang Lippert: Nun, so schlimm war's nun auch wieder nicht – Showbusiness eben. Aber die ungebrochene Treue und Loyalität der Tiere ist unabhängig von Deinem Erfolg.

 

Stadthunde.com: Wie beurteilen Sie die aktuelle Situation für Hundehalter an Ihrem Wohnort? Durch die allerorten verschärften Hundegesetze gibt es ja mittlerweile überall feste Regeln einzuhalten.

 

Wolfgang Lippert: Sorry, ich kenne nicht so viele Hundegesetze - wir leben meistens auf dem Land, aber z.B. den Kot vom Hundi wegmachen zu müssen, finde ich okay. Da wir soziale Wesen sind und nicht alleine diesen Planeten bewohnen, müssen alle gewisse Regeln einhalten. Da müssen die Tiere leider auch durch - besonders in "Old Germany".

 

Stadthunde.com: Denken Sie, dass auch eine Großstadt durch Hunde bereichert wird oder halten Sie es eher mit dem Ausspruch, ein Hund gehöre aufs Land?

 

Wolfgang Lippert: Die meisten Menschen leben in Städten - warum sollten die keine Hunde haben?! Auf dem Land ist es für Mensch und Tier sicherlich einfacher, aber nicht vergessen: Der Mensch hat immer die Verantwortung für den Hund - selten umgekehrt.

 

Stadthunde.com: Am 16. Mai erscheint ihre neue Single "Regine". Der Song handelt von einer Herzensdame, die leider etwas zu hohe Kosten verursacht und der man trotz allem nicht böse sein kann. Eine Konstellation, die sich auch auf die Mensch-Hund-Beziehung übertragen lässt?

 

Wolfgang Lippert: Na ja?! Ich denke, es geht bei "Regine" doch eher um Frauen an sich.

 

Stadthunde.com: Wäre es nicht an der Zeit, auch Ihrem Hund einen Song zu widmen?

 

Wolfgang Lippert: Ich singe Nina immer meine neuen Songs vor. Bis jetzt reicht ihr das, glaube ich.

 

Stadthunde.com: Was darf man in naher Zukunft von Ihnen erwarten? Gibt es weitere Projekte neben der neuen Single?

 

Wolfgang Lippert: Im Sommer 2008 - 21. Juni bis 6. September - singe ich wieder bei den Störtebeker Festspielen auf der schönen Insel Rügen. Zudem gibt es in nächster Zeit einige TV-Auftritte, z.B. am 17. Mai bei Carmen Nebel im ZDF und  am 15. Juni im ZDF-Fernsehgarten. Weiterhin arbeite ich für den MDR und auch für den Kinder-Sender "kika".