Maja von Hohenzollern im Interview

Sie ist Moderatorin und Designerin – vor allem ist sie aber Tierfreundin. Aktuell sucht Sie im Fernsehen nach der großen Liebe. Mit uns hat sie über ihren Traummann und die Zuneigung zu ihren vielen Hunden gesprochen.

 

Stadthunde.com: Aktuell können wir Ihnen im Fernsehen dabei zuschauen, wie Sie nach einem Mann fürs Leben suchen. Was für Eigenschaften sollte der Mann Ihrer Träume haben?

 

Maja von Hohenzollern: Er sollte Bildung, Stil und Anstand, vor allem aber Herzensbildung besitzen. Er sollte ehrlich und loyal sein, jemand der nicht nur eine Meinung sondern auch eine Haltung hat. Er muss ultimativ tierlieb sein und die Dinge, für die ich mich einsetze mittragen.

Stadthunde.com: Wie wichtig ist für Sie, dass der Traummann Hundefreund ist?

 

Maja von Hohenzollern: Ein Mann an meiner Seite müsste in jedem Fall ein echter Tierfreund sein und mich bei meinem Engagement für Tiere in Not unterstützen. Generell bin ich der Überzeugung, dass jemand der Tiere nicht mag, Menschen auch nicht mag.

 

Stadthunde.com: Wie sind Sie auf den Hund gekommen?

 

Maja von Hohenzollern: Ich hatte schon von klein auf Tiere, mein erstes Tier war ein Meerschweinchen. Auf den „Hund gekommen“ bin ich durch meine Katze „Pauli“, die ich im Alter von 2 Wochen ausgesetzt, halbtot, auf der Strasse in Spanien fand und rettete. Als es ihr nach langer Pflege endlich besser ging und sie überlebte, dachte ich an einen Spielgefährten für sie. „Pauli“ mochte aber keine anderen Katzen, dafür fand sie Hunde ganz toll. Also habe ich ihr einen Hund gekauft. Dazu habe ich Klein-Pauli mit- genommen, sie in den Wurf Hunde-Welpen gesetzt und sie einen aussuchen lassen. Sie entschied sich genau für den Welpen, den ich auch gewählt hätte, meine Jack-Russel/Dackel-Mix Hündin „Josy“. Das ist jetzt 4 Jahre her und die beiden lieben sich sehr.

Stadthunde.com: Sollte es immer eine bestimmte Rasse sein oder sind Sie offen für jeden heimatlosen Hund?

 

Maja von Hohenzollern: Ich habe derzeit 9 Hunde bei mir zu Hause, bis auf „Josy" sind dies alles gerettete Stassenhunde, keiner davon ist ein Rassehund. Ich nehme nur Hunde in Not auf. Sie sind die dankbarsten und liebevollsten Wesen, die man sich vorstellen kann und ich liebe sie über alles. Ich rettete viele Hunde und auch Katzen aus Tiertötungsstationen in Spanien, pflege und vermittle sie dann in liebevolle Hände.

 

Gerade habe ich in Brasov/Rumänien ein Hundemassaker beendet, bei dem 300 Hunden pro Tag!!!! mit dem Spaten der Schädel eingeschlagen wurde. Ich bin zusammen mit dem ETN dort hingereist, habe diese grauenhaften Szenen gesehen und habe den verantwortlichen Bürgermeister von Brasov damit konfrontiert und ihn in den Medien als „Ceaucescu der Hunde“ bezeichnet. Das war in allen Zeitungen Rumäniens und er hat das grausame Töten der Hunde nun beendet. Darauf bin ich sehr stolz.

 

Für mich zählt nur das Leben der Tiere, nicht ihr Aussehen oder ihre Rasse.

 

Hier geht es weiter zum 2. Teil des Interviews...

 

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