Liane Forestieri im Interview

„Mantrailer - Spuren des Verbrechens“ - spannender Krimi-Movie am Donnerstag, 25.04.2013, um 20:15 Uhr auf RTL

Mantrailer sind ganz besondere Hunde. Sie sind in der Lage, vermisste Personen anhand des Individualgeruches aufzuspüren und der Spur über Kilometer zu folgen - selbst wenn diese schon einige Tage alt ist. Solch ein Hund ist Finn, ein hübscher Langhaarweimaraner. Am Donnerstag, den 25.04.2013 geht Finn mit seiner Hundeführerin Dr. Nicole Rebenbeck (Liane Forestieri) auf Verbrecherjagd - im spannenden RTL-Movie "Mantrailer - Spuren des Verbrechens". Stadthunde.com hat mit Liane Forestieri über den Krimi-Movie und die Dreharbeiten mit Finn gesprochen.

Finn und sein Frauchen Dr. Nicole Rebenbeck (Liane Forestieri) sind gerade nach Berlin gezogen, als eine Anschlagserie gegen Mitglieder des Berliner SEK die Stadt erschüttert. Der Leiter der Mordkommission Henning Kracht (Armin Rohde) verdächtigt seinen Erzfeind, den Berliner "Paten" Viktor Dohn.

Kracht zieht die Gerichtsmedizinerin Dr. Nicole Rebenbeck und ihren Spürhund zu diesem Fall hinzu. Während Kracht alles daran setzt, Dohn zu überführen, verfolgen Nicole und Finn eine andere Spur – und geraten in einen gefährlichen Hinterhalt. RTL zeigt den spannenden Krimi-Movie "Mantrailer - Spuren des Verbrechens" am Donnerstag, 25.04.2013, um 20.15 Uhr in einer Free TV Premiere. Nicht nur für Hundefans ein echtes Film-Highlight!

Stadthunde.com hat vorab mit Liane Forestieri über den neuen RTL-Movie und die Dreharbeiten mit Hund gesprochen.

Stadthunde.com: Am 25. April um 20:15 Uhr wird auf RTL der neue Krimi-Movie „Mantrailer“ ausgestrahlt, in dem Sie die Rolle der Gerichtsmedizinerin Dr. Nicole Rebenbeck spielen, die mit ihrem Mantrailer-Weimaraner Finn auf Verbrecherjagd ist. Worauf dürfen die Zuschauer sich freuen?

Liane Forestieri: „Mantrailer“ sind Hunde, die spezialisiert sind menschliche Gerüche wahr zu nehmen, diese über weite Strecken zu verfolgen und somit Straftaten und Verbrechen durch diese Spurensuche lösen zu können. In den USA ist dies bereits eine höchst anerkannte Methode. Hier in Deutschland werden diese Hunde zwar auch schon eingesetzt, aber die Arbeit mit dieser Art von Spürhunden ist noch nicht so weit verbreitet.

Stadthunde.com: 1999 haben Sie bereits bei „Doggy Dog – Eine total verrückte  Hundeentführung“ mit tierischen Kollegen gedreht. Wussten Sie also schon, was Sie beim Dreh mit Hunden erwartet?

Liane Forestieri: Bei „Doggy Dog“ ist mir tatsächlich am Drehort nicht ein einziger Hund begegnet!

Stadthunde.com: Beim Mantrailing kommt es auch auf die gute Zusammenarbeit von Mensch und Hund an – und darauf, dass die „Chemie stimmt“. Wie haben Sie sich mit Finn verstanden?

Liane Forestieri: Finn war zum damaligen Zeitpunkt noch sehr jung, aber ein sehr liebenswerter „Partner“. Ich mag Hunde,  somit war das kein Problem.  Aber diese Tiere haben irre viel Kraft, das kann dann schon sehr anstrengend werden, sie bändigen zu wollen.

Stadthunde.com: Die Mantrailer-Trainer der Berliner Polizei haben die Dreharbeiten mit ihrem fachlichen Wissen unterstützt. Sind Sie für die Rolle der Hundeführerin und Mantrailing-Expertin speziell geschult worden?

Liane Forestieri: Die Berliner Polizei hatte keine Kollegen vor Ort, denen ich begegnet bin.  Ich hatte  jedoch das Glück eine Mantrailer-Spezialistin, die auch gleichzeitig das Vorbild meiner Figur ist,  treffen zu können und das war super spannend!

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Stadthunde.com: Am Set waren neben Finn auch noch sein Double „Pascha“ und der Tschechoslowakische Wolfhund „Wolfgang“. Das klingt nach tierischem Trubel – oder waren die vierbeinigen Film-Profis viel zu diszipliniert, um etwas anzustellen?

Liane Forestieri: Die Hunde werden ständig betreut und wir haben jeden Tag ein strammes Programm zu absolvieren. Da muss alles diszipliniert und reibungslos funktionieren, und das hat es auch.

Stadthunde.com: Hunde besitzen 23-mal mehr Riechzellen als Menschen und können Gerüche verblüffend genau identifizieren. Wie interessant war es für Sie, in die hochdifferenzierte Geruchswelt eines Hundes einzutauchen?

Liane Forestieri: Ich habe von der Geruchswelt der Hunde nichts mitbekommen, das ist die Aufgabe des Hundes.  Und meine ist es, auf den Hund einzugehen und dessen Reaktion zu deuten.

Stadthunde.com: Privat teilen Sie Ihr Leben nicht mit einem Hund, sondern mit einer Samtpfote. Sind Sie eher ein Katzentyp, oder ist diese Entscheidung Ihrem stressigen Job geschuldet?

Liane Forestieri: Ich mag Hunde und bin auch mit Hunden aufgewachsen.  Aber eine Katze, die kommt und geht wie es ihr gefällt, entspricht sicher mehr meinem Naturell.

Stadthunde.com: Finn, der vierbeinige Star Ihres neuen Films, ist ein Langhaar-Weimaraner - eine Rasse, die als besonders intelligent und sensibel gilt. Wäre das ein Hund für Sie?

Liane Forestieri: Ein Langhaar-Weimaraner wäre nicht so mein Ding, die sehen zwar hübsch aus, sind aber Jagdhunde und viel zu schwer zu erziehen.  Das würde ich mir niemals zutrauen, das ist eher etwas für Hunde-Profis oder Liebhaber,  die diese Tiere wirklich fordern und auch auspowern können.

Stadthunde.com: Herzlichen Dank für das Gespräch!

Alle weiteren Infos zum RTL-Movie "Mantrailer" findet Ihr hier!

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