Hardy Krüger jr. im Interview Teil 2

Hardy Krüger jr. hat seinen Hund im Biergarten gefunden

 

"Er ist mir direkt in die Arme gelaufen. Er war gerade mal ein halbes Jahr alt, als wir uns in einem Biergarten begegnet sind und uns dann auch nicht mehr trennten."

 

Stadthunde.com: Ist es Ihr erster Hund oder hatten sie auch schon vorher Hunde?

 

Hardy Krüger jr.: In meiner Kindheit hatten wir schon einige Hunde. Als ich dann mit 16 Jahren anfing zu arbeiten, hatte ich keine Zeit für einen Hund. In der Stadt lebte ich damals auch noch und so war für mich ganz klar, dass ich meinen Hund eher quälen würde, als ihm eine gesunde Entwicklung zu ermöglichen. Hunde gehören meines Erachtens in die Natur, möchten lernen, gefordert werden und viel Spielen.

 

Stadthunde.com: Was halten sie von Hunden in der Stadt? Gibt es Aspekte, die unbedingt geändert oder verbessert werden sollten?

 

Hardy Krüger jr.: In den deutschen Städten sind mehr und vor allem größere Hundewiesen notwendig, die Hundebesitzer sollten aber auch Umsichtiger und verständnisvoller mit Nicht-Hundebesitzer umgehen.

 

Stadthunde.com: Hundehalter und Nicht-Hundehalter sind gezwungen, in der Stadt gegenseitige Rücksicht zu üben. Was können beide Seiten Ihrer Meinung nach tun, um harmonischer miteinander zu leben.

 

Hardy Krüger jr.: Wie gesagt sollten beide mehr Verständnis für die Bedürfnisse anderer haben. Auch für die Bedürfnisse von Hunden. Sie brauchen nun mal viele Auslauf, haben auch die Bedürfnisse zu spielen und am Leben Freude zu haben. Deshalb sind Hundewiesen auch eine gute Sache. Die Hundebesitzer müssen aber auch Verantwortung den Nicht-Hundebesitzer zeigen. Kindern gegenüber haben sie auch die Pflicht „Aufklärung“ zu betreiben, damit Kinder lernen nicht gleich auf Hunde zuzurennen, weil sie glauben das ist ein Plüschtier...

 

Stadthunde.com: Bei wem ist der Hund, wenn sie arbeiten? Darf er sie auch manchmal zur Arbeit begleiten?

 

Hardy Krüger jr.: Wenn wir viel  unterwegs sind, dann sind meine Schwiegereltern das Hundehotel. Und dem Service würde ich 5 Sterne geben. Wir haben da wirklich viel Glück.

 

...

Stadthunde.com: Beruflich arbeiten sie viel mit einem Hund. Wie ist das? Baut man zu dem Tier eine Beziehung auf?

 

Hardy Krüger jr.: Sicher baut man da eine Beziehung auf. Er muss mir ja auch vertrauen und auf mich hören, sonst funktioniert die Rolle Stefan Leitner ja nicht.

 

Stadthunde.com: Wie sieht ein freier Tag mit Hund bei ihnen aus?

 

Hardy Krüger jr.: Ein freier Tag mit Hund. Mein Hund schläft gerne lang! Was für ein Glück, denn wenn ich mal frei habe, dann schläft das Herrchen auch gerne mal aus. Nach dem Frühstück geht es dann an den Starnberger See zum Laufen.  Danach ist die Familie dran. Meistens komme ich am Wochenende nicht drum herum auch mal für eine oder zwei Stunden in mein Büro gehen zu müssen um all die liegengebliebenen Dinge zu  erledigen, die auf Grund der Dreharbeiten unter der Woche unbeachtet auf dem Tisch liegen geblieben sind. Danach freue ich mich auf die nächste Gassi runde. Da ist dann  spielen angesagt. Mittags gibt es dann was zu Essen für Familie und Hund.  Ich versuche mindestens 4 Mal mit Arab ins Grüne zu gehen. Es tut mir auch gut um auf andere Gedanken zu kommen und mal abzuschalten.

 

Stadthunde.com: Gab es einen Moment, in dem ihr Hund sie in eine sehr heikle/peinliche Situation gebracht hat?

 

Hardy Krüger jr.: Nein bisher noch nicht... aber das kann ja noch kommen...

 

Stadthunde.com: Können sie auch berufstätigen Hundefreunden empfehlen, sich einen Vierbeiner anzuschaffen?

 

Hardy Krüger jr.: Ja klar, wenn sie viel Platz einen Garten haben und die Zeit aufbringen können dem Hund genügend Auslauf zu geben und sie sich im klaren sind, dass der Hund in der Urlaubszeit auch nicht einfach irgendwo „abgestellt“ werden kann, dann kann ich es jeden Empfehlen, denn das Leben mit einem Hund ist um so vieles „reicher“.

 

Stadthunde.com bedankt sich für das Interview!

 

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