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Hannes Jaenicke im Stadthunde-Interview

Schauspieler Hannes Jaenicke zu seinem Buch "Wut allein reicht nicht"

"Wir müssen handeln, und zwar jetzt!" - diese feste Überzeugung vertritt Hannes Jaennicke in seinem Buch "Wut allein reicht nicht" auf 240 eindrucksvoll bebilderten Seiten. Im Gespräch mit Stadthunde.com gibt der erfolgreiche Schauspieler Auskunft über seine Arbeit für den Tier- und Umweltschutz und erläutert die Intention seines Buches.

 

Stadthunde.com: Herr Jaenicke, Sie schreiben, dass die Bundestagswahl 2009 und die Klimakonferenz in Kopenhagen Sie dazu bewegt haben, Ihr Buch „Wut allein reicht nicht“  zu schreiben. Es ist ja sozusagen eine Art Print-Verlängerung Ihrer ZDF-Reihe „Hannes Jaenicke“. Was hat Sie denn überhaupt bewogen, sich dem Thema „Umwelt“ anzunehmen? Gab es auch hier ein prägendes Ereignis?

 

Hannes Jaenicke: Inspiriert wurde ich durch Douglas Adams Buch „Die letzen ihrer Art“ - im Original „Last Chance to See“. Ich habe mich immer gefragt, warum dieses Buch nicht verfilmt wurde. Irgendwann wollte ich einfach mehr machen als leichte Unterhaltung in Form von Krimis und Komödien. Den Orang Utan-Film habe ich dann 2007 mit meinem Partner selbst vorfinanziert – und das ZDF war dann mutig genug  ihn auszustrahlen.

 

Stadthunde.com: Der Titel Ihres Buches ist „Wut allein reicht nicht“. Wie ordnen Sie die Emotion Wut in diesem Zusammenhang ein? Eine Art treibende Kraft oder Motivation, um Dinge zu ändern? Sollen die Menschen wütend werden, wenn sie das Buch lesen?

 

Jaenicke: Der Buchtitel ist einem T-Shirt von Kurt Cobain entlehnt, auf dem stand: „Anger is a blessing“. Wenn ich höre, dass Gletscher und Polarkappen schmelzen, was im Kongo und Tibet passiert, was täglich an verseuchtem Essen in Supermärkten angeboten wird, dann werde ich einfach wütend. Und da ich nun mal im mächtigsten Medium arbeite, das es gibt, habe ich mich entschieden, diese Wut per Fersehdokumentation auszutoben.

 

Stadthunde.com: Bei den von Ihnen hergestellten Kausalketten stehen am einen Ende die Verbrechen irgendwo in der Welt und am anderen Ende u.a. deutsche Durchschnitts-Haushalte. Müsste oder sollte man nach der Lektüre nicht auch wütend über sich und seine eigenen Lebensgewohnheiten sein?

 

Jaenicke: Wut ist weniger wichtig als die Information. Bis vor zwei oder drei Jahren war ich auch miserabel informiert. Da ließ ich das Ladekabel meines Handys auch einfach in der Steckdose.  Ich habe durch die Arbeit an den Dokus einen Lernprozess durchlebt. Es herrscht ein absolutes Informationsdefizit  - und die Industrie schweigt.

 

Stadthunde.com: Sie leben zum Teil in Deutschland und zum Teil in den USA. Gibt es auffällige Übereinstimmungen oder Unterschiede im Umweltbewusstsein beider Gesellschaften?

 

Jaenicke: Das Gefälle in Amerika zwischen Information und Nicht-Information ist gewaltig. Genauso sieht es im Bereich Bildung und Unbildung aus. Zwischen den Küsten wird es in 20 Jahren noch Menschen geben, die mit ihren Pickups fahren, die  30 Liter auf 100 km verbrauchen und meinen, dass sei in Ordnung. In den 80ern habe ich  auch große Autos gefahren – heute interessiert mich als Kaufkriterium nur noch der Sprit-Verbrauch.
In den Staaten ist der Industrie-Lobbyismus noch mächtiger als bei uns. Aber es gibt auch unglaublich engagierte Umweltorganisationen, daher verbringe ich einen großen Teil der Vorbereitungen meiner Filme in den USA.
Und Viele Stars wie Bono, Leonardo di Caprio, Cameron Diaz, Robert Redford u.v.m. unterstützen Organisationen wie das NRDC (Natural Resources Defense Council), Earth Justice, u.a..

 

...

Stadthunde.com: Bleiben wir bei uns in Deutschland. Ein Kapitel Ihres Buches haben Sie dem inzwischen in Deutschland wieder beheimateten Wolf gewidmet. Mehr über Wölfe zu lernen erfreut natürlich das Hundehalter-Herz und die Bereitschaft zur Hilfe sollte hier groß sein. Was könnten denn Hunde-Halter konkret tun, um dem Wolf in Deutschland die Tür aufzuhalten? Was können Hunde-Medien tun?

 

Jaenicke: Beim Thema Wolf muss man den betreffenden Landesregierungen einmal ein Kompliment machen. Der Wolf ist dabei, in Deutschland ein ähnliches Comeback zu erleben wie der Puma in Amerika. Dennoch bestehen einige Bedrohungen für ihn, solange wir weiter versuchen, jede Freifläche mit einem Einkaufzentrum zu zubetonieren. Außerdem sind Wölfe für Jäger begehrte Trophäen. Hundehalter sollten Ihre Hunde daher bei Waldspaziergängen an der Leine führen, so dass Jäger die Wölfe gar nicht erst mit einem streunenden Hund verwechseln können.

 

Stadthunde.com: Sie beschreiben zu Beginn des Kapitels über Wölfe das Negativ-Image, das dem Wolf immer noch vorauseilt. Parallel dazu gerät sein domestizierter Nachkomme, der Hund, immer mehr in den Negativ-Focus der Öffentlichkeit. Hunde sind per se viel näher an uns Menschen dran als der Wolf – schadet es Ihrer Meinung nach dem Image des Wolfes, dass auch das Image des Hundes bröckelt? Ober anders formuliert: Wenn es schon Beiß-Unfälle mit Hunden in der Nachbarschaft gibt, was passiert dann erst, wenn man einen Wolf im Wald trifft?

 

Jaenicke: Nur wenige Menschen wissen überhaupt, dass es den Wolf in Deutschland wieder gibt. Ich sehe da keine Kausalkette. Grundsätzlich geht es den Hundehaltern in Deutschland doch sehr gut. Man darf Hunde fast überall hin mitnehmen, und es gibt im Vergleich z.B. zu Amerika nur wenige Beschränkungen.

 

Stadthunde.com: Beschreiben Sie doch bitte einmal Ihr persönliches Verhältnis zu Hunden. Gibt es da Berührungspunkte?

 

Jaenicke: Ich bin ein großer Tierfreund und hatte jahrelang Hunde und Katzen. Jetzt aber aufgrund der vielen Reiserei nicht mehr. Meine Hunde waren alle aus dem Tierheim. Meinen allerersten hatte ich von einer alten Frau aus der Nachbarschaft übernommen, die ins Altersheim musste.

 

Stadthunde.com: Ihr Buch liefert Hintergrundwissen, Fakten und beschreibt, wie wir alle in unserem täglichen Leben ein Teil des Ganzen sind und letztlich auch mit jeder Entscheidung immer wieder Einfluss nehmen können. Haben Sie eine Vorstellung, wie das Zusammenleben von Nicht-Hundehaltern und Hundehaltern idealerweise aussieht?

 

Jaenicke: Grundsätzlich sollten sie sich respektieren und auf einander Rücksicht nehmen. Wenn Hundehalter Ihre Hunde anleinen und den Kot Ihrer Tiere wegräumen, ist schon viel getan. Hier ist auch der Gesetzgeber gefragt – in manchen US-Staaten kostet ein nicht beseitigter Hundehaufen beispielsweise 1.000 Dollar Strafe.

 

Stadthunde.com: Hunde mit Jobs leisten einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft. Sie erschnüffeln Drogen oder Verschüttete, helfen Behinderten oder sind einfach nur für sozial schwächer gestellte Menschen in unserer Gesellschaft da. Den einen wird durch die Hunde-Mafia Leid zugefügt, die anderen haben das Pech, dass sie einfach in einer falschen Kultur leben oder wirtschaftlichen Interessen zum Opfer fallen. Was meinen Sie dazu?

 

Jaenicke: Artgerechte Tierhaltung ist das Wichtigste. Für viele ältere Leute ist der Spaziergang mit ihrem Hund das Highlight des Tages. Aber wir brauchen Regeln. Es muss geklärt sein, welche Rassen gekauft und gehalten werden dürfen. In Bezug auf die Zucht erschließt es sich mir nicht, warum man Rhodesian Ridgebacks oder Huskys in Großstädten hält, während unsere Tierheime überfüllt sind.

 

Stadthunde.com: Herr Jaenicke, jetzt und sofort: Ihr Aufruf an unserer Leser, bitte! Unter all den Sofortmaßnahmen, die Sie in Ihrem Buch nennen, womit sollen die Stadthunde-Leser gleich heute anfangen?

 

Jaenicke: Ein wichtiger Punkt ist der Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter. Hier sollte unbedingt das Kleingedruckte beachtet werden, um nicht auf eine Mogelpackung reinzufallen. Oftmals werden nämliche ‚schmutzige’ Quellen beigemischt, wie Kohle oder Atomstrom. Es ist ein Irrglaube, dass Ökostrom teuer sein muss. Greenpeace Energy oder Naturstrom.de sind zum Beispiel  gute Anbieter.
Es gibt allerdings viel mehr, was man tun kann. Und das Buch „Wut allein reicht nicht“  zeigt einige dieser wichtigen Dinge auf.

 

Herr Jaenicke, wir danken Ihnen für das offene und engagierte Interview und wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren weiteren Projekten.

 

Weitere Infos: Wut allein reicht nicht - Hannes Jaenicke Online

 

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