Interview mit Guido Hammesfahr - dem Fritz Fuchs aus "Löwenzahn"

Am 08. Oktober jährt sich zum zweiten Mal der Tag, an dem Guido Hammesfahr die Nachfolge von Peter Lustig in "Löwenzahn" antrat. Zur Zeit dreht das ZDF die neuen Folgen in Berlin. Wir nutzten diese Möglichkeit, um mit Guido Hammesfahr über seine Rolle als "Fritz Fuchs" und vor allem seine Erfahrungen mit "Keks", dem Serienhund an seiner Seite in "Löwenzahn", zu reden. 


Stadthunde.com: Herr Hammesfahr, am 08. Oktober jährt sich zum zweiten Mal der Tag, an dem Sie die Nachfolge von Peter Lustig antraten. Wie empfanden Sie es persönlich, dieses Erbe anzutreten und wie kam es dazu?

 

Guido Hammesfahr: Ich habe mich ja für diese Rolle nicht beworben, so kam die Anfrage also aus heiterem Himmel und ich habe mich zwar geschmeichelt gefühlt, aber mir erst mal eine zweiwöchige Bedenkzeit erbeten, um mir darüber klar zu werden, ob ich mich der Aufgabe  mit all ihren Konsequenzen gewachsen sehe. Dass ich dann tatsächlich ausgewählt wurde war eine Überraschung und dass die Sendung so viel positive Resonanz erfährt freut mich natürlich.

 
Stadthunde.com:  Stehen Sie noch mit Peter Lustig in Kontakt und beraten Sie sich vielleicht hin und wieder, wenn es um die Sendung geht, oder stand er Ihnen anfangs zur Seite?

 

Guido Hammesfahr: Wir sind uns einige Male begegnet und Peter Lustig hat mir schon vor Beginn der Erstausstrahlung von Löwenzahn mit „Fritz Fuchs“ die Daumen gedrückt. Wir haben ja auch schon bereits eine Sendung gedreht, in der er mitspielt hat und wir verstehen uns ganz gut. Er hat mir den einen oder anderen Tipp gegeben. 


Stadthunde.com: Was hat Sie an der Rolle von „Fritz Fuchs“ besonders gereizt?

 

Guido Hammesfahr: Die Aufgabe selbst ist das Reizvolle. Mit Geschichten Wissen vermitteln. Das war ja schon bei Peter Lustig so, aber ich musste meinen eigenen Weg finden und viel  eigene Persönlichkeit einbringen, mehr als man das bei vielen anderen Rollen kann. Dabei lerne ich jeden Tag auch noch etwas Neues. Was will man mehr?

 

Stadthunde.com: Wie viele Folgen „Löwenzahn“ haben Sie bisher abgedreht und wie viele sollen - aus Ihrer Sicht -  noch folgen? Ihr Vorgänger hat es, unseren Informationen nach, auf 197 Folgen gebracht, bevor er aus gesundheitlichen Gründen aus der Serie ausstieg.

 

Guido Hammesfahr: Wir haben jetzt über 40 Folgen fertig gestellt. Ob ich es auch auf 25 Jahre bringe, weiß ich noch nicht, aber ausschließen möchte ich es auch nicht.

 

Stadthunde.com: In der Rolle des „Fritz Fuchs“ sind Sie erstmalig mit einem Hund vor der Kamera, oder? Wie sind Ihre Erfahrungen mit „Keks“?

 

Guido Hammesfahr: Nun ist  ein Berner Sennenhund im Allgemeinen schon recht umgänglich, „Keks“ im speziellen ist aber noch ein richtiger Kumpeltyp. Zudem ist „Keks“ ja ein richtiger Filmhund, der in der Filmtierschule von Carola Schultheiss alles gelernt hat, was man bei den Dreharbeiten von ihm verlangt. Er ist also Profi.  Ich hatte vorher noch keinen Kollegen, der Zwischendurch seine Streicheleinheiten bei mir einfordert. Das ist eine angenehme neue Erfahrung. 


Stadthunde.com: Sie bekommen Berge von Fan-Post, insbesondere natürlich von den Kindern. Wie hoch ist dabei der Anteil, der sich an „Keks“ wendet und was schreiben und fragen die Kids?

 

Guido Hammesfahr: Der Anteil liegt bei über 50% und die Kinder fragen, wie alt Keks ist und malen ihm sogar Bilder. Wenn mich Kinder auf der Strasse erkennen, lautet spätestens die 2. Frage: „Wo ist Keks?“

 

Stadthunde.com: In Löwenzahn wirkt das Gespann „Fritz Fuchs“ und „Keks“ als wäre es ein jahrelang eingespieltes Team, aber privat besitzen Sie keinen Hund. Liegt das eher daran, dass Sie beruflich so sehr eingespannt sind und kaum Zeit für einen Hund hätten oder hat dies andere Gründe?

 
Guido Hammesfahr: Hunde haben ein Recht auf Aufmerksamkeit und die damit verbundene Zeit. Das könnte ich „Keks“ in meinem Privatleben nicht bieten, noch nicht.

 


Teil 2 des Interviews finden Sie hier 

 

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