Christina Surer im Interview Teil 2

Rennfahrerin und Hundeliebhaberin Christina engagiert sich auch im Tierschutz

 

"Wenn mein Hund neue Sachen bekommt, dann muss er die Alten hergeben, die ich dann spende…"

 

Stadthunde.com: Immer mehr Hundehalter nehmen ihren Hund mit ins Büro. Bei Ihren Jobs ist das wohl nur selten möglich, oder?

 

Christina Surer: Ich überlege mir immer vorher, ob es Sinn macht oder nicht - ob ich Zeit für ihn habe oder nicht, und ob es ihm Spaß machen könnte oder er zu sehr gestresst wäre. Ich nehme ihn ja nicht mit, um ihn dann stundenlang im Hotelzimmer zu lassen. Zumal er es bei meiner Mutter oder meinem Bruder sehr gut hat. Auf Foto-Shootings ist er aber meistens mit dabei und schläft in seinem Körbchen. Wenn es nicht zu kalt oder zu warm ist, kann er auch schon mal einen Augenblick im Auto warten. Grundsätzlich versuche ich allerdings, es zu vermeiden, ihn mit zu Rennen zu nehmen. Da gehören Hunde nicht hin und es ist viel zu laut für Sie.

 

Stadthunde.com: Haben sie schon mal beruflich mit einem Hund gearbeitet -zum Beispiel bei einer Moderation? Wie war das?

 

Christina Surer:  Ich arbeite gern mit Tieren, da ich mich in ihrer Gegenwart sehr wohl fühle. Neulich hatte ich ein Shooting mit der jungen Dogge „Odie“. Sein Herrchen produziert einen Bildband in dem Odie gemeinsam mit Prominenten zu sehen ist. Mein Hund war auch dabei und „Odie“ wollte immer mit ihm spielen – aber aufgrund des Größenunterschiedes war meiner eher skeptisch.

 

Stadthunde.com: Wie sieht aus Ihrer Sicht der perfekte Hundetag aus?

 

Christina Surer: Rooky schläft in seinem Körbchen. Aber morgens darf er dann auch mal hoch in mein Bett. Dann gehen wir am See spazieren oder joggen. Grundsätzlich versuchen wir dann, viel Zeit miteinander zu verbringen. Was Feines zu Essen und Streicheleinheiten dürfen natürlich auch nicht fehlen.

 

Stadthunde.com: Auf Stadthunde.com tauschen sich Hundehalter online über Ihre Hunde aus, vereinbaren aber auch gemeinsame Gassigänge oder Treffen in der „realen Welt“. Denken Sie, das Internet hilft dabei, die Hundehalter-Gemeinschaft noch besser zu vernetzen?

 

Christina Surer: Wenn ich mit meinem Hund spazieren gehe, lerne ich auch so Leute kennen. Für mich hat das ein bisschen etwas von einer versteckten Kontaktbörse. Es ist aber toll, wenn Hunde mit ihren Artgenossen zusammen kommen können. Ich nutze solche Seiten eher, um mich zu informieren, wo ich mit meinem Hund in einer fremden Stadt gut spazieren gehen kann. Meine Lieblings Hunde-Seite zum Shoppen ist die von „Koko von Knebel“. Da blüht mein Hundehalter-Herz auf.

 

Stadthunde.com: Sie engagieren sich auch in Sachen Tierschutz. Stadthunde.com ist seit einiger Zeit Stadtpate für Hamburg der Organisation Tiertafel Deutschland e.V. . Haben Sie selbst Erfahrungen mit Vereinen dieser Art gemacht?

 

Christina Surer: Ich unterstütze die Arbeit von Susy Utzinger in der Schweiz. Sie unterstützt verschiedene Projekte wie zum Beispiel Kastrations-Aktionen oder den Aufbau
neuer Tierheime.

 

Wenn mein Hund neue Sachen bekommt, dann muss er die alten Sachen hergeben, die ich dann spende. Aber ich habe auch schon mal eine ganze Gage gespendet oder PR gemacht.

 

Stadthunde.com: Zum Abschluss hoffen wir auf einen echten Expertentipp: Sie als Rennfahrerin können uns doch sicher sagen, wie man seinen Hund sicher und schnell im Auto transportiert?

 

Christina Surer: Oh ja, da ist ein wichtiges Thema, da ein nicht gesicherter Hund bei einem Unfall sehr gefährdet ist und auch eine Gefahr für Fahrer und Beifahrer darstellt.

 

Eine Box ist sicher das Beste, um alle Insassen zu schützen. Man kann auch einen speziellen Haltegurt für Hunde nehmen, der um den Brustkorb geht und dann mit dem Sicherheitsgurt verbunden wird. So kommen Hund und Herrchen heil an.

 

Stadthunde.com bedankt sich für das Interview!

 

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