Interview mit Christina Surer

Rennfahrerin und Moderatorin Christina Surer exclusiv im Interview mit Stadthunde.com

Christina Surer liebt den Benzingeruch, fährt waghalsige Rennen, moderiert locker zahlreiche Shows und macht nebenbei auch noch auf dem Laufsteg oder vor der Kamera eine gute Figur. Bei der Entspannung helfen dann ihr Freund und vor allem ihr Terrier Rooky.

 

 

Stadthunde.com: Rennfahrerin, Moderatorin, Model und zuletzt „perfekte“ Köchin beim „Promi-Dinner“ auf VOX - unsere User kennen Sie aus den unterschiedlichsten Rollen. Verraten Sie uns, welche Projekte Sie in nächster Zeit angehen wollen?

 

Christina Surer: Ich werde auch dieses Jahr wieder im Seat Leon Supercopa am Start stehen und bin Botschafterin von SEAT, wie auch Shell Eco-Botschafterin. Hinzu werden wieder einige Moderationen für das DSF und das International Feed auf Englisch für die DTM kommen. Natütlich wird es noch weitere Projekte geben, über die ich jetzt aber leider noch nicht reden darf.

 

Stadthunde.com: So viele Engagements bedeuten sicher auch Stress - wer hilft Ihnen am besten bei der Entspannung - Ihr Partner, Familie, Freunde oder der Hund?

 

Christina Surer: Am liebsten alle miteinander oder hintereinander. Am besten entspannen kann ich mich aber, wenn ich gemeinsam mit meinem Freund und meinem Hund Zeit verbringen kann.

 

Stadthunde.com: Wann sind Sie auf den Hund gekommen? Und wie sehr ist er mittlerweile Teil Ihres Lebens?

 

Christina Surer: Das war Ende 2003 - genauer gesagt am 4. Dezember. Meine Mutter hat damals einen Platz für ihn gesucht. Mein Hund hat eine besondere Vorgeschichte: Er wurde als Welpe einer älteren Dame geschenkt. Genau das also, was man nicht machen sollte: Tiere verschenken. In dieser Zeit hatte er einige Unfälle, die anscheinend nicht versorgt wurden. Daher hinkt er auch heute noch ein bisschen, weil er ein krummes Beinchen hat. Er wurde dann auf einem Bauernhof abgegeben, wo man sich anscheinend Gedanken machte, wie man ihn schnell und einfach loswerden konnte. Die wollten ihn töten. Meine Schwester hat ihn gesehen, gleich mitgenommen und bei meiner Mutter abgegeben. Von da kam er dann zu mir. Und seit er da ist, ist er aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken! Es war Liebe auf den ersten Blick!

 

Stadthunde.com: Die meisten Hundehalter bevorzugen eine bestimmte Rasse und meinen, sich im Charakter Ihres Hundes wiederzufinden. Geht es Ihnen genauso?

 

Christina Surer: Es ist ja mein erster Hund, aber ich weiß schon jetzt: So einen gibt es kein zweites Mal! Ich denke, es wäre ein Fehler, sich dieselbe Rasse ein zweites Mal zu kaufen - in dem Glauben, man bekommt den gleichen Hund noch einmal. Aber sicher passen bestimmte Rassen besser zu einem als andere.

 

Für mich ist ein Mischling die ideale Lösung. Ich mag große Hunde wie Weimaraner oder Viszlas sehr, aber mit denen wäre meine ständige Reiserei nicht vereinbar. Kleinere Hunde wie Chihuahuas kann man sicher gut im Flugzeug mitnehmen, aber sie sind nicht so mein Ding. Da ist ein Mischling wirklich ein guter Kompromiss. In unserem Fall war es ja ohnehin so, dass mein Hund mich gefunden hat. Und ich würde auch immer wieder einem Hund aus dem Tierheim oder einer Pflegestelle eine Chance geben – die Hauptsache ist, dass es einfach „Klick“ macht.

 

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Stadthunde.com: Ihr Faible für Geschwindigkeit drückt sich nicht zuletzt durch ihre lebenslange Begeisterung für Motorsport aus. Kann Ihr Hund da tempomäßig mithalten?

 

Christina Surer: Ja sicher, er hat das gleiche Temperament. Er fühlt sich im Auto sehr wohl und schläft auch gerne während der Fahrt. Er hat sogar schon mal in einem Rennwagen Probe gesessen – aber mitgefahren ist er natürlich noch nie.

 

Stadthunde.com: Terrier sind ja mitunter etwas eigene Charaktere. Gab es einen Moment, in dem Ihr Hund sie in eine sehr heikle oder sogar peinliche Situation gebracht hat?

 

Christina Surer: Er ist nicht der typische Terrier, da er ja ein Mischling ist – die zweite Hälfte kenne ich nicht genau. Auf seinem ersten Flug mit mir hat im Flieger alles ganz toll geklappt. Er hat die ganze Zeit geschlafen – sogar auf dem Rücken gelegen oder mal mit dem Personal geflirtet, da sich alle gleich in ihn verliebt hatten. Als wir ausgestiegen waren, habe ich ihn vor dem Gepäckband aus seinem Körbchen gelassen, wo er dann gleich ein Häufchen hingemacht hat. Das war im Flughafen von Barcelona. Daraus habe ich gelernt und lasse ihn seitdem erst außerhalb des Flughafens aus seinem Körbchen.

 

Hier geht es weiter: Christina Surer im Interview Teil 2

 

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