Interview mit Christian Tramitz

Eine animierte Trickfigur wird erst durch eine überzeugende Synchronstimme zum Leben erweckt. Der beliebte Comedy-Star Christian Tramitz leiht Disneys Superhund "Bolt" seine Stimme und beweist damit einmal mehr seine Vielseitigkeit.

 

Stadhunde.com: Sie haben zunächst Kunstgeschichte, Philosophie und Theaterkünste studiert. Danach waren Sie beim Radio. Offensichtlich sind Sie ein Multitalent...

 

Christian Tramitz: Nein eher nicht. Schön wäre es, wenn sich alle meine Begabungen auf ein wirkliches Talent konzentrieren würden, wie z.B. bei Tiger Woods. Nachdem man den Forbes-Bericht über die reichsten Sportler gelesen hat... Aber so ist es natürlich abwechslungsreicher.

 

Stadhunde.com: Zeichentrick-Figuren zu synchronisieren ist für Sie nichts Neues. Das erste Mal, dass Sie Ihre Stimme an eine Comic-Figur verliehen haben, war 1981 an Stiletto in Danger Mouse. Für „Bolt – Ein Hund für alle Fälle“ hatten Sie u.a. Axel Stein als „Hamster“ an Ihrer Seite. Etwas Besonderes?

 

Christian Tramitz: Das spielt keine große Rolle, da die Stimmen der Charaktere alle einzeln im Studio aufgenommen werden. Axel Stein ist auf jeden Fall ein toller Kollege, der optisch dem Hamster so ähnlich kommt, dass man hier von einer Idealbesetzung sprechen kann.

 

Stadhunde.com: Bolt ist eine Art Super-Hund. Haben Sie einen eigenen Hund?

 

Christian Tramitz: Nein leider nicht mehr. Wir hatten lange Jahre eine Berner-Sennen-Hündin, aber im Augenblick bleibt einfach zu wenig Zeit für einen neuen Hund.

 

Stadhunde.com: Waren Sie schon an Filmprojekten mit "echten" Hunden beteiligt?

 

Christian Tramitz: Ich habe beim Otto-Film „Sieben Zwerge“ mit einem Westhighland Terrier gedreht, der war besser vorbereitet als manche Kollegen. Der lief 60 Meter durch eine riesige Halle und setzte sich punktgenau auf seine Kameramarkierung. Das war schon beeindruckend.

 

Stadhunde.com: Vielen Dank für das nette Gespräch!

 

 

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren: