Schulhunde im Einsatz - Teil 3

Schulhunde müssen speziell geschult werden

Man muss schon ein dickes Fell haben, wenn man als Vierbeiner die Aufmerksamkeit eines Haufens Schulkinder auf sich zieht. Vor lauter Begeisterung wird herumgeschrieen, gezerrt, gekniffen und am Fell gezogen. Doch die von Fachleuten und mit Zertifikat ausgebildeten Hunde bewahren in all diesen Situationen die Ruhe. Sie wissen die Situation einzuschätzen und würden nie Knurren, Bellen oder gar Schnappen.

 

Es steht also außer Frage, dass sich als Schulhunde nur besonders ruhige und sehr gut erzogene Hunde eignen, die einen hohen Stresspegel ertragen, ohne Zeichen von Aggression zu zeigen. Beim „Schulhund-Projekt“ werden allerdings nicht nur die Vierbeiner auf den Zweibeiner geschult, sondern auch umgekehrt. Die Kinder verlieren die Angst vor Hunden und lernen gleichzeitig den sicheren Umgang mit ihnen. Und da sich die Schüler um das Wohlergehen des Hundes selbst kümmern müssen, werden sie schon früh mit den Begriffen „Verantwortung“ und „Respekt“ gegenüber anderen Lebewesen vertraut gemacht. Solche Kinder sind später in der Regel teamfähiger und zeigen eine größere soziale Kompetenz. An manchen Schulen gibt es für die Schüler mittlerweile sogar die Möglichkeit einen Hundeführerschein zu machen.

 

Hunde im Klassenzimmer – dieses Projekt hat viele positive Effekte auf Unterricht und Kinder. Interessierte Hundefreunde mit Schulkindern sollten das Thema Schulhund also beim nächsten Elternabend ruhig einmal ansprechen. Vielleicht kommen so ja noch mehr Schulen „auf den Hund“ – natürlich im rein positiven Sinne… (jt)

 

 

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