Hund im Büro

Die richtige Vorbereitung und Eingewöhnung

Wer seinen Hund zum Bürohund adeln möchte, sollte gut vorbereitet sein. Denn allzu leicht kann aus dem Projekt „Kollege Hund“ die Blamage „Katastrophe Hund“ werden. Die richtige Vorbereitung und Eingewöhnung des Vierbeiners sind deshalb besonders wichtig.

Bevor der Hund mit an den Arbeitsplatz kommt, sollten Hundehalter sich einige Fragen stellen: Ist der Vierbeiner von seinem Alter, seinem Charakter und seinem Erziehungsstatus her zum Bürohund geeignet? Und ist der Arbeitsplatz so gestaltet, dass der Hund sich – zumindest einige Stunden am Tag – hier wohlfühlen kann? Unsere Checklisten „Ist Euer Arbeitsplatz hundefreundlich?“ und „Ist Euer Hund bereit für’s Büro?“ leisten Euch praktische Unterstützung bei der Beantwortung dieser wichtigen Fragen.

Sind alle Checklisten mit einem positiven Ergebnis abgehakt, kommt es auf eine sorgfältige Vorbereitung und Eingewöhnung des neuen vierbeinigen Mitarbeiters an. Wenn der Hund nicht gerade zu den ganz lässigen Vertretern seiner Art gehört, sollte er langsam an seine neue, zweite Heimat gewöhnt werden. Am besten wird er zunächst nur einige Stunden mitgenommen, damit er den neuen Arbeitsplatz kennen lernt.

Hund im Büro: Langsame, aber kontinuierliche Eingewöhnung

In einer Pause kann er dann zu Oma, seinem Tiersitter oder nach Hause gebracht werden. Diese Lösung empfiehlt sich auch für junge Hunde, deren Selbstdisziplin noch nicht so strapazierfähig ist und irgendwann im Verlaufe des Arbeitstages in einem kleinen Rauchwölkchen verpuffen würde. Wer seinen Hund kennt, wird schnell merken, wann er entspannt genug  ist, dass er den ganzen Tag mit am Arbeitstag verbringen kann.

Hunde brauchen Kontinuität, das gilt auch für den Aufenthalt im Büro. Es ist sinnvoll, den Hund nicht sporadisch, sondern möglichst regelmäßig mit an den Arbeitsplatz zu nehmen und dabei die Zeiten des Aufenthalts immer weiter zu verlängern. Kleine Rituale wie ein ausgedehnter Spaziergang vor dem Weg ins Büro, ein Kauknochen zu Beginn der Arbeitszeit und ein fester Liegeplatz im Büro erleichtern dem Hund die Eingewöhnung.

Hund im Büro: Der erste Tag

Der allererste Tag mit dem Vierbeiner im Büro ist etwas ganz Besonderes. Jetzt werden die Weichen für alle weiteren Tage gestellt. Am ersten Arbeitstag in vierbeiniger Begleitung sollte deshalb direkt deutlich werden, dass Hund und Halter gute Manieren haben. Schließlich ist der erste Eindruck oft entscheidend. Hundehalter sollten also den vierbeinigen Kameraden den Kollegen und dem Chef vorstellen.

Bei dieser Gelegenheit können auch direkt Verhaltensregeln im Umgang mit dem Hund abgesprochen werden. Darf der Hund gestreichelt werden, oder möchte er lieber seine Ruhe haben? Interpretiert er in seiner jugendlichen Begeisterung jede nette Begrüßung als Aufforderung zu einer ausgelassenen Rauferei? Darf er Leckerchen bekommen, oder ist das ein No-Go? Kollegen werden sich sicherer fühlen, wenn sie genau wissen, wie sie dem vierbeinigen Kollegen begegnen sollen. Und der Vierbeiner weiß von Anfang an, wo hier sein Platz ist.

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