Wer seinen Hund mit ins Büro nimmt, sollte ihn gut im Auge behalten: Zeigt Ihr Hund häufig Stresssymptome? Hechelt er ständig, obwohl die Temperatur mäßig ist? Wirkt er unruhig und hektisch? Zieht er den Schwanz ein, haart vermehrt, kratzt und leckt sich häufig oder verweigert Leckerchen? Schüttelt er sich oft oder bekommt schuppiges Fell oder gar Durchfall? Nagt er seinen Korb oder Möbel an oder wirkt apathisch und verschüchtert?
Klären Sie mit Ihrem Tierarzt ab, ob es körperliche Ursachen gibt, oder ob Ihr Hund einfach unter Stress leidet. In dem Fall können Sie vermehrt das „Abschalten“ mit ihm üben. Achten Sie noch mehr darauf, dass Ihr Hund sich nicht unter Druck gesetzt fühlt, weil er denkt, er müsse Verantwortung in Ihrem Büro übernehmen oder Besucher auf jeden Fall begrüßen – auch wenn sie im Minutentakt auftauchen.
Überlegen Sie auch, ob Sie selbst sich eventuell gestresst fühlen, sei es durch die Anwesenheit Ihres Hundes oder durch Probleme am Arbeitsplatz, und sich dieser Stress auf Ihren Hund überträgt. Sie können versuchen, den Stress Ihres Hundes vorübergehend mit homöopathischen Mitteln oder speziellen Massagetechniken (z. B. T-Touch) zu lindern. Wenn sich der Zustand aber nicht rasch und deutlich bessert, sollten Sie eine andere Unterbringung für Ihren Hund suchen. Es gibt Hunde, die sich schlicht und ergreifend im Büro nicht wohlfühlen, auch wenn Sie alles optimal eingerichtet haben.