Die Serie zum Flirtfaktor Hund - Teil 5: Die Jäger

Sie sind klein, geschickt und stellen ihre Beute durch große Ausdauer und den Einsatz ihrer hervorragenden Spürnase: Den Jägern im Hunde-Kabinett entgeht so schnell keine Beute. Jack-Russel-Terrier, Cocker Spaniel, Dackel – sie alle sind Teil einer Gruppe von Hunderassen, die fehlende körperliche Größe, durch andere, jagdträchtige Eigenschaften auszugleichen wissen.

 

Nun sollte man sich - allein wegen der Gefahr durch umher fliegende Schrotkugeln - nicht unbedingt im Wald auf die Suche nach denen machen, die die kleinen Jäger bei sich führen. Da diese allerdings auch vermehrt in städtischen Parks anzutreffen sind, stellt sich die Frage: Lohnt es sich, von dieser Kategorie Hund und Halter gestellt zu werden? Unser Flirt-Fazit wird es zeigen – hier sind die Volltreffer und die Flops unter den „Jägern“:

 

Volltreffer:

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Ein möglicher "Fang" verspricht  ...eine abwechslungsreiche Zeit

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Bis zur Erschöpfung gejagt und schließlich gestellt – doch was folgt nun? Das Volltreffer-Szenario sieht so aus: Schon die Jagd war ein Spiel, das beide Seiten mit Lust bestritten. Jäger und Gejagte gaben alles, auch wenn das Ende klar war: Man würde sich nahe kommen. Schon die Hatz weckte das Interesse - einmal erwischt, sprudelt das Gespräch, und schnell wird deutlich: So gefällt die Beute-Rolle.

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...eine treue Seele gefunden zu haben

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Jagdhunde verfügen über einen stark ausgebildeten Sinnes-Apparat, und dieser kommt nun voll zum Tragen. Mit feiner Nase „erschnuppert“ der Gegenüber Wünsche und Hoffnungen, die „Jäger“ sind der einmal eingeholten Beute immer einen Schritt voraus. So entsteht ein Wohlgefühl, das nicht so schnell vergeht. Eventuelle körperliche Defizite können dabei – hier hält man es wie der mitgeführte Hund - nicht nur ausgeglichen, sondern aufgrund überzeugender Fähigkeiten sogar überkompensiert werden. Was dazu kommt: Treuere Gefährten als „die Jäger“ sind nur schwer zu finden. Ihre Beute lassen sie nicht mehr los, und behandeln sie mit größter Fürsorge.

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Die Vorteile des männlichen und weiblichen Hundefreunds

 

ER: Drahtiger Typ – weiß, was er will. Da fällt jede Gegenwehr schwer. Wer ihm „erliegt“, hat allerdings nicht zu befürchten, dass die Jagd weitergeht. Hat der Volltreffer unter den „Jägern“, was er will, ist er treu und erfüllt alle Wünsche. Sitzt er einem im Nacken, sollte man gar nicht erst versuchen, erfolgreich zu fliehen - denn eines ist klar: Hier wird das Beute-Sein zur puren Lust.

 

SIE: Ist alles, was man sich schon immer gewünscht hat: Übernimmt die Initiative, zeigt so, was sie will. Schon die Jagd ist ein Spiel – aber eines mit klarem Motto: Flieh, und du wirst erlegt werden. Auch bei ihr gilt: Einmal gestellt, steht Treue zum Jagdobjekt ganz oben. Ihr Jagd-Verhalten ist kein generelles, sondern auf die eine, große Beute gerichtet. Kann man diesen Part erfüllen, ist Dauerhaftigkeit vorprogrammiert.

 

Flop:

 

Wenn das Leben zur Hetzjagd wird

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Neben diesen Traum-Szenarien gibt es – leider – auch die andere Seite der „Jagd-Medaille“. Einige Angehörige der Kategorie neigen nämlich dazu, ihre Fähigkeiten missbräuchlich anzuwenden. Das Wissen darum, seiner Beute überlegen zu sein, bewirkt bei diesen Kandidaten, dass die Jagd zum Dauertrieb wird. Beute machen um jeden Preis ist bei ihnen das Motto. Aus Ausdauer und lustvollem Jagdspiel wird so lästiges Nachlaufen. Aus der Fähigkeit, Wünsche aufzuspüren, wird Berechnung – von Treue fehlt beim Flop jede Spur.

 

ER und SIE: Jagen aus Lust an der Sache, nicht aus Interesse an der jeweiligen Beute. Hier nervt das ständige „Dranbleiben“ – die Beute-Rolle entspricht noch der eines Opfers. Zum Glück schlägt das Interesse dieser „Jäger-Flops“ auch schnell um. So hat man wieder seine Ruhe und kann darauf hoffen, dass der nächste Kandidat wieder ein „Volltreffer“ ist.

 

Flirt-Fazit:

 

Die Jagd birgt Gefahren – das ist auch beim Flirten nicht anders. Zum Glück sind es nur wenige „Jäger“, die nicht das Zeug zum Volltreffer haben. Die positiven Beispiele überwiegen, und so sei unbedingt dazu geraten, mal einen der „Spürnasen“ auf seine Fährte zu locken. Ausdauer, stets präsente Sinne und große Treue: So punktet man auch beim Beuteobjekt. Wer den heißen Atem eines „Jäger-Volltreffers“ im Nacken spürt, darf sich also durchaus auf das Ende der Hatz freuen.

 

Gesamtbewertung: 5 von 6

 

Äußeres: 4 von 6
Treue: 5 von 6
Fitness: 6 von 6
Natürlichkeit: 5 von 6
Sauberkeit: 3 von 6
Offenheit: 5 von 6
Köpfchen: 5 von 6
Fun-Faktor: 6 von 6

 

     

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