Die Serie zum Flirtfaktor Hund - Teil 4: Die Sportlichen

Schnelligkeit, Ausdauer, unbändige Power: Windhundrassen wie der Greyhound sind die Dauerläufer unter den Vierbeinern. Betrachtet man die enormen Auswüchse der menschlichen Marathon-Bewegung sollten gerade diese Attribute derzeit für Stürme der Begeisterung sorgen.

Getreu dem Motto „Wie der Hund, so auch der Herr“, sollte also allein schon das Ausführen der „Runner“ ein Versprechen auf mehr sein. Wo aber liegen die Grenzen? Der Ausdauer-Sport erfordert schließlich einen enormen Aufwand. Und wer schon einmal den Trainingsplan eines Ultra-Triathleten studiert hat, wird sich mit Recht fragen: Wo bleibt da Zeit für gemeinsame Stunden? Lohnt der Flirt mit einem Halter der „Sportlichen“ also, oder trügt das Bild vom gesunden und aktiven Partner in spe? Der vierte Teil unserer Flirt-Serie zeigt denn auch beide Seiten der Medaille – wer Flops vermeiden und Volltreffer landen will, findet hier also die nötigen Hinweise:

 

Volltreffer:

 

Ein möglicher "Fang" verspricht  ...Natürlichkeit

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Sie werden gefeiert, oft verehrt und nicht selten zu Idolen erklärt: Erfolgreiche Sportler sind die Helden unserer Zeit. Greyhound und Co. stellen somit in etwa das dar, wonach die Massen schreien. Wie findet man nun aber den Flirt-Champion am Ende ihrer Leinen? In jedem Fall gilt: Sport macht sexy – wer allerdings beim Flirten den Volltreffer landen will, sollte vor allem auf Natürlichkeit achten. Verbissenheit und übertriebener Ehrgeiz können zwar zu einem tollen Äußeren führen, der Spaß kommt dabei allerdings oft zu kurz. Glück erfahren Kandidaten mit solchen Eigenschaften nicht mehr durch die Tätigkeit an sich, sondern allein durch den Triumph über andere.

 

...ein bejahendes Charisma

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Unsere Volltreffer haben Spaß an der Bewegung, die der natürlichen Begabung ihrer Hunde entspricht und diese verschafft ihnen eine Aura der Gesundheit und eine positive Ausstrahlung, die ansteckend wirkt. Übrigens verlangen viele der „Sportlichen“ gar nicht, dass der Partner es ihnen in Gänze nachtut – solange der andere mit sich selbst im Reinen ist, reicht ihnen die eigene Fitness voll aus. Und dennoch: Wer ihn denn landet, den ersehnten Volltreffer, der wird zwangsläufig ein aktiveres Leben führen – das werden schon die lange Spaziergänge mit dem schlanken Vierbeiner bewirken.

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Die Vorteile des männlichen und weiblichen Hundefreunds

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ER: Ist stets aktiv und dadurch gesund: Das verspricht nicht nur eine höhere Lebensdauer sondern auch mehr Qualität. Idealerweise bewirkt er damit, dass sich auch der eigene Bewegungsradius erheblich ausweitet - seine Fitness färbt ab! Zwang wird er dabei allerdings nicht ausüben, alles passiert auf ganz natürlichem Wege, der Spaßfaktor wird stets hochgehalten. Überzeugende Argumente? Finden wir auch – das Urteil lautet daher: Nichts wie hinterher und zugreifen!

 

SIE: Es soll ja Männer geben, die sich von sportlichen Frauen eingeschüchtert fühlen. Zum Glück, sonst wäre die Konkurrenz um die Volltreffer unter den „Sportlichen“ noch größer. Wer den Rest auch noch hinter sich lässt und eines der Top-Modelle ergattern kann, darf sich an Folgendem erfreuen: Natürliche Schönheit, ansteckende Aktivität, Gesundheit und jede Menge Spaß. Und wer jetzt noch überlegt, könnte durchaus zur erstgenannten Gruppe der Ängstlichen gehören…

 

Flop:

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Wenn Ehrgeiz zum Lebensmotto wird

 

Es hat sich ja bereits angedeutet: Die ganze Sportlichkeit hat auch ihre negative Seite. Diese offenbart sich immer dann, wenn aus Aktivität Zwang und aus Spaß reine Befriedigung wird. Die Ober-Ehrgeizigen wirken dann auch schnell nicht mehr gesund, sondern verkrampft und ausgelaugt. Schon den dauerlaufenden Vierbeinern ist dies von Fall zu Fall anzumerken: Ihre Hatz nach der falschen Beute - wie bei Hunderennen üblich - symbolisiert quasi, wie ein natürlicher Antrieb fehlgeleitet werden kann. Zum Glück sieht man es den Flops unter den „Sportlichen“ relativ leicht an, ob sie das Ganze noch aus purer Freude oder schon aus falschem Ehrgeiz betreiben.

 

ER und SIE: So kann es enden: Aus Spaß wird Ernst – aus Lust wird Frust. Verbissen, süchtig nach Erfolg, den Blick stets auf sich selbst gerichtet - da bleibt nicht viel Zeit für Zweisamkeit. Unsportlichkeit oder gelegentliche Faulheit beim Partner lassen solche Exemplare der „Sportlichen“ übrigens auch schon längst nicht mehr zu. Wer beim Gegenüber Hinweise auf so ein Verhalten feststellt, dem bleibt nur eins: Nicht weglaufen, lieber heimlich wegschleichen – schneller als man selbst sind die Sportler-Flops nämlich leider trotzdem noch…

 

Flirt-Fazit:

 

Keine Frage: Hier lohnt sich das Flirten. Nicht allein, dass die Ausgeglichenheit und Gesundheit des sportiven Gegenübers erfreut, sie ist auch noch ansteckend. Springt der Funke über, biegt man schnell auch auf die Bahn der Aktiven ein und kommt so zu mehr Fitness und Gesundheit. Die wenigen, die ihre Windhunde ausführen, um den eigenen, übersteigerten Ehrgeiz auch noch auf den Vierbeiner zu übertragen, sind glücklicherweise recht leicht zu erkennen. Das Gesamt-Fazit kann so also nur heißen: Catch one if you can!

 

Gesamtbewertung: 5 von 6


Äußeres: 6 von 6
Treue: 4 von 6
Fitness: 6 von 6
Natürlichkeit: 5 von 6
Sauberkeit: 4 von 6
Offenheit: 5 von 6
Köpfchen: 5 von 6
Fun-Faktor: 6 von 6

 

Hier geht es zum letzten Teil der Flirt-Serie


Teil 5: Die Jäger

 

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