Frage der Woche: „Hund im Bett?“

Pelziges Bettgeflüster – Hund als Liebeskiller?


Schöne Musik und gedimmtes Licht. Ich habe gerade die Kerzen angezündet und noch einmal über die frische Bettwäsche gestrichen. Alles ist perfekt. Da fliegt die Tür auf und ein behaarter Vierbeiner zerstört das romantische Bild: Tamu ist da! Gemütlich rollt sie sich auf den frisch aufgeschüttelten Kissen zusammen…

Nicht selten sorgt der Hund im Bett für Stress in der Partnerschaft. Für mich ist Tamu eine optimale und natür- liche Wärmflasche – mit Sicherheit gibt es aber auch viele, für die der Hund im Bett ein un- hygienischer Schlaf- und Platzräuber ist. Und ich gebe zu: Vor allem in gewissen Stunden der Zweisamkeit kann der Hund zum echten Liebeskiller werden!

 

Hund im Bett – ein Ekelfaktor?

 

Jeder Hund hinterlässt im Bett Haare, oft auch Sand oder andere Mitbringsel aus dem Wald. Einer der größten Schrecken: Zecken! Bei der Vorstellung von im Bett krabbelnden Getier endet auch die größte Hundeliebe. Grundsätzlich stellt ein gepflegter Hund im Bett kein Gesundheitsrisiko dar. Doch das persönliche Ekelempfinden ist unterschiedlich ausgeprägt.

 

Genau das führt in Beziehungen oft zu Diskussion. Zwar können – und sollten – sachliche Argumente ausgetauscht werden. Doch bleibt das Ekelgefühl trotzdem, muss dies letztlich akzeptiert werden.

 


 

Hund und Partner – die Rangordnung muss geklärt sein

 

Betrachten wir die Situation aus erzieherischer Sicht, spricht nichts gegen den Hund im Bett. Wichtig ist, dass die Rangordnung klar definiert ist und vom Hund nicht angezweifelt wird. Selbst in den erwähnten Momenten kann der Hund dann mit einem Fingerzeig aus dem Bett verbannt werden. Mein Tipp: Lasst Euren Hund grundsätzlich nur nach einer Aufforderung ins Bett. Dann gibt es auch keine Probleme mit unerwünschtem Besuch.

 

Hund sollte keinen Grund für Eifersucht bieten

 

Reagiert einer der Partner mit Eifersucht auf den Hund im Bett? Dann solltet Ihr Euch vielleicht fragen, ob der Hund im Alltag zu sehr im Vordergrund steht. Das viel strapazierte Allheilmittel: Kommunikation. Klärt in einem gemeinsamen Gespräch, ob der Partner sich gegenüber dem Hund zurückgestellt fühlt. Im Zusammenleben muss der Mensch immer Priorität vor dem Hund haben. Dann ist auch die Rangordnungsfrage vom Tisch – und die Beziehung der Partner zu ihrem Hund bleibt unbelastet.

 

Beginnt Euer Partner allerdings, die Kerzen für den Hund anzuzünden, müsst Ihr Euch etwas einfallen lassen! (sp)

 

Und das meint Ihr: Eine große Mehrheit hat kein Problem mit einem Hund im Bett (62 Stimmen). Jeweils 22 Teilnehmer machen es von der Rasse abhängig und ebenfalls 22 Stimmen fielen auf ""kommt gar nicht in Frage"! (siehe Grafik rechts).

 

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