Flirtfaktor Hund

Wenn Frauchen auf Herrchen trifft...

Jetzt ist wissenschaftlich belegt, was wir Hundehalter schon immer wussten: Ein Hund ist der beste Flirtfaktor! In einer vom „Forschungskreis Heimtiere in der Gesellschaft“ in Auftrag gegebenen Umfrage haben 77% aller Hundebesitzer bestätigt:  Die beste, natürlichste und fröhlichste Art, unbefangen miteinander ins Gespräch zu kommen, ist ihr Hund.

 

Kein Wunder, denn der Freund auf vier Pfoten an unserer Seite symbolisiert dem anderen Geschlecht vier wichtige potentielle Eigenschaften:

 

1. Wir können Verantwortung übernehmen! Denn wer in der Lage ist, sein Leben um den Hund zu organisieren, der ist bereists gut trainiert für den Einsatz im Familienmanagement.

 

2.Im besten Fall haben wir unseren Hund gleichzeitig so gut erzogen, dass er zu einem fröhlichen, unkomplizierten Begleiter heranwachsen konnte. Damit hängt uns gleichzeitig ein hochwertiges Gütesiegel an: Es qualifiziert uns in den Augen möglicher Paarungspartner zum geeigneten Kandidaten für die Nachwuchsaufzucht!

 

3. Gleichzeitig vermitteln wir über den Hund unser Naturverbundenheit und

 

4. noch viel mehr positive Fähigkeiten wie Spontanität, Kontaktfreude, Flexibilität, Freundschaft . . .

 

Es muss nicht gleich um Familienplanung gehen

 

Das Phänomen, wie Hunde als "soziale Katalysatoren" uns mit vielen unterschiedlichen Menschen in Kontakt bringen, kennt jeder Hundehalter: Wer einmal als Fremder mit seinem Hund auf eine neue Hundewiese kommt, verlässt sie nicht selten  mit einem neuen Bekanntenkreis im Gepäck. Mit der Zeit lernt man sich dann besser kennen, trifft sich zur gemeinsamen Gassi Runde, irgendwann vielleicht Abends auf ein Gläschen Wein . . .

 

Hunde und Kinder sind "Eisbrecher"

 

Aber nicht nur unter Hundebesitzern ist der Hund zum Kontakte knüpfen gut geeignet – auch wenn nur einer der Beteiligten einen Hund dabei hat, klappt die Kontaktaufnahme. Der Grund: In unserer Gesellschaft ist es unüblich, fremde Menschen anzusprechen, es sei denn man erkundigt sich nach dem Weg oder der Uhrzeit. Bei Kindern und Hunden gilt das nicht: Durch ihre unbefangene, spontane Art übernehmen eine Art "Brückenfunktion" und werden von Erwachsenen gerne dazu genutzt, unbefangen miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

Doch die Studie hat noch mehr herausgefunden: Ein Hund haben alleine reicht nicht. Damit die neue Bekanntschaft Zukunft hat, spielen im Verlauf der Kontaktaufnahme weitere Faktoren eine wichtige Rolle:

 

• Ist der Hund wohlerzogen und reagiert fröhlich auf seinen Menschen?

• Sieht er gepflegt aus?

• Passt er zu seinem Frauchen oder Herrchen?

 

Kurzum: Können Hund und Halter als "Team" überzeugen?

 

Das Geschäft mit dem Flirtfaktor: Flirthunde aus der Agentur

 

Für alle Singles, die es jetzt kaum erwarten können, mit einem Hund spazieren zu gehen, hier noch zwei Tipps:

 

Wer seine Flirtchancen erhöhen aber keine Möglichkeit zum eigenen Hund hat, kann sich heute außer im Bekanntenkreis  ohne Probleme in einer "rent-a-dog"-Agentur  einen Hund leihen. Es empfiehlt sich aber aus oben genannten Gründen dringend, zusammen mit dem Hund vorher ein paar Übungsstunden einzulegen! So kann man zum Team zusammenwachsen, um auch wirklich authentisch zu wirken.

 

Gutes Tun und dabei die große Liebe finden?

 

Es muss nicht immer ein Agentur-Hund sein: In den Tierheimen gibt es viele Hunde, die sich freuen, wenn sie auf einen Spaziergang ausgeführt werden. Und viele Ehrenamtliche, die Ihnen diesen Spaß ermöglichen. Hier finden sich  jede Menge „Eisbrecher“ die begeistert ans Werk gehen und wer weiß, vielleicht entwickelt sich aus den  „Gassi-Touren“ ja auch zwischen Mensch und Tier ein Bund fürs Leben . . .

 

So gut der Flirtfaktor Hund auch wirken mag, er kann nicht die ganze Arbeit allein leisten. Wie es weitergeht, liegt in Menschenhand. Der Grund: Ein Hund hat seine Stärken überwiegend im Erstkontakt.

 

Folgende Antworten gaben fast alle Teilnehmer der Studie des rheingold-Instituts daher auch auf die Frage, warum ein Hund beim Beginn des Flirts so nützlich ist:

 

• man ist beim ersten Kontakt unbefangener
• man hat sofort ein gemeinsames Interesse - den Hund
• der Hund stellt Vertrautheit her, nimmt Spannung aus dem Gespräch
• der Hund geht auf Menschen zu, bricht damit das Eis
• das Interesse für den Hund springt leicht über in Interesse für den Hundebesitzer
• Menschen, die Hunde haben, sind von Natur aus kontaktfreudiger.

 

Alles in allem verbirgt sich in dieser Studie ein starkes Argument für das Halten von Hunden in der Stadt: Gerade in unserer Zeit, wo die Menschen oftmals ohne nach links und rechts zu gucken aneinander vorbeigehen, haben Hunde alle Pfoten voll zu tun, die Menschen miteinander in einen Dialog zu versetzen – es muss ja nicht immer gleich die große Liebe sein.

 

Wen der Flirt mit dem Hund nun gar nicht reizt oder bei schlechtem Wetter lieber zu Hause flirtet, dem kann man empfehlen, es einmal im Internet zu versuchen. Unter www.singleboersen-vergleich.de bietet unser Interviewpartner zum Thema „Flirtfaktor Hund“ einen guten Überblick über die angesagten Singlebörsen im Internet.

 

Hier geht es zum Interview mit Dating-Experte Henning Wiechers - mehr 

 

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