Underdogs - ein Film nicht nur für Hundefans

Bundesweiter Kinostart am 24. Juli

Es ist so weit: Am 24. Juli geht "Underdogs" in den Lichtspielhäusern des Landes an den Start. Bei den Dreharbeiten war auch unsere "Ur-Stadthund" Jule mit dabei. 

 

Underdogs-Trailer (Download der .zip-Datei) 

Hier gibt es schonmal alle Infos zum Film sowie das große Stadthunde-Interview mit Regisseur Jan-Hinrik Drevs:

 

Die Geschichte ist schnell erzählt: Der brutale Häftling Mosk gerät in ein Programm zur Ausbildung von Blindenhunden. Gegen seinen Willen baut er zu seinem Hund eine emotionale Bindung auf und auch sein Verhältnis zur anfangs verhassten Gefängnisdirektorin wandelt sich. Doch als Mosk seinen Hund wieder abgeben soll, treibt ihn der Trennungsschmerz zu einer Verzweiflungstat…

MOSK (Thomas Sarbacher) ist brutal und verschlossen. Selbst im Knast hält es kaum einer mit dem wortkargen Einzelgänger aus, der sich mit Ohrstöpseln von der Außenwelt abschottet. Sein einziges Ziel ist die nächste Knastmeisterschaft im Bankdrücken, für die er verbissen trainiert. Aber jetzt soll Mosk seine Zelle teilen: Mit einer neun Wochen alten Hündin.

Denn die neue Gefängnisdirektorin GLORIA CORNELIUS (Clelia Sarto) will in der JVA Brunnenberg ein gewagtes Resozialisierungsprogramm einführen. Sechs Gefangene bekommen jeweils einen Hundewelpen und sollen diese unter Anleitung zu Blindenhunden ausbilden. Alle Insassen sind begeistert – außer Mosk. Darum sortieren Gloria und der Hundetrainer WACHE (Hark Bohm) ihn sofort aus. Doch der zuständige STAATSSEKRETÄR (Peter Jordan) macht Gloria einen Strich durch die Rechnung – wenn sie wirklich an ihr Programm glaubt, muss sie auch jemanden wie Mosk aufnehmen. Und so stellt die Direktorin dem potentiellen Querulanten eine Bedingung: Er muss am Programm teilnehmen und nur wenn er die Zwischenprüfung mit seinem Hund besteht, darf er an den Knastmeisterschaften teilnehmen. Mosk lässt sich notgedrungen auf den Deal ein – in der sicheren Überzeugung, dass es ein Leichtes für ihn ist, einen kleinen Hund zu erziehen…

 

Bald nach Beginn der Ausbildung bauen sich enge Beziehungen zwischen den anderen Knackis und den kleinen Hunden auf. Mosk jedoch gibt seiner Hündin nicht mal einen Namen und erzieht das Tier mit eiserner Härte. Mit wenig Erfolg: Der Hund gehorcht zwar, aber nur aus Angst vor seinem Herrchen. Die Spannungen zwischen dem frustrierten Mosk und Wache steigen. Während sein Mithäftling DÖNER (Kida Ramadan) noch zu Mosk hält, lehnen sich die anderen aus der Gruppe, allen voran PRELL (Ingo Naujoks) und FORSTER (Thorsten Merten), zunehmend gegen Mosk auf. Denn sie wissen, wenn einer von ihnen scheitert, platzt das ganze Programm. Auch Gloria befürchtet, dass der Querschläger Mosk das Projekt gefährdet. Daher schränkt sie sein geliebtes Muskeltraining empfindlich ein. Trotz des steigenden Drucks zieht Mosk verbissen sein strenges Training durch.

Eines Morgens findet Mosk seinen Hund halbtot am Boden seiner Zelle. Wegen seiner Ohrstöpsel hatte er das nächtliche Jaulen des kranken Hundes nicht gehört. Tief besorgt wartet er auf die Nachricht, ob sein Hund die Krankheit übersteht, die sich als Vergiftung entpuppt. Das Tier überlebt und Mosk hat durch den Schock seine Liebe für den Hund entdeckt. Die Ohrstöpsel werden weggeschmissen, der Hund darf auf dem Bett schlafen, Mosk arbeitet aufmerksamer mit ihm und gibt ihm einen Namen: GRAPPA.

Die neue Freundschaft zu Grappa läßt Mosk aufblühen, er entwickelt Kontakte zu den Mitgefangenen und erfährt sogar Waches Anerkennung. Nach der bestandenen Zwischenprüfung kommen sich auch Gloria und Mosk näher. Mosk ist ein neuer Mensch – aber die schwerste Aufgabe steht ihm und den Anderen noch bevor: Die Abgabe der ausgebildeten Hunde…

Zu den Hintergründen

 


Zum Interview mit Jan-Hinrik Drevs

 

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