Marmaduke kommt!

Hunde & Hintergründe

Marmaduke erzählt die Geschichte des Erwachsenwerdens – mit turbulenter Action, sprühendem Witz, brillanten Darstellern und vor allem: Jeder Menge Hunde!

 

Für einen Teenager ist es nicht gerade leicht, sich in seinem neuen Umfeld zu beweisen und seinen Platz unter den angesagten Typen zu finden. Wenn der Teenager eine halbstarke, knapp 100 Kilogramm schwere dänische Dogge ist, macht es das nicht besser.

'Marmaduke' erzählt die Geschichte eines Halbwüchsigen, der seinen Platz im Leben sucht und schließlich feststellt, dass es gar nicht so schlimm ist, wenn man ein klein wenig aus der Reihe tanzt – und da alle Hauptrollen von Hunden besetzt sind, spielt die rasante Familienkomödie nicht in einer High-School, sondern auf der Hundewiese! Und gerade das macht Marmaduke so einzigartig – und so unglaublich witzig.

„Es ist ein wahnsinnig lustiger Film, ich habe so gelacht, als ich das Drehbuch gelesen habe,“ erklärt Lee Pace, der in Marmaduke den sympathischen Familienvater Phil - Marmadukes Herrchen - spielt. Auch Schauspielkollege William Macy, der im Film Phils Arbeitgeber Don Twombly verkörpert, findet: „Die Hunde haben so einen unglaublichen Ausdruck in ihren Gesichtern – es ist einfach ultimativ witzig, man könnte sich wirklich in die Hosen machen!“

Marmaduke – über 80 Hunde tummelten sich am Set

Marmaduke besticht mit seinen skurrilen, ausgefeilten und ausgesprochen liebenswerten Hundecharakteren. Das menschliche Mienenspiel und die vielen detaillierten Gesten der Vierbeiner konnten zu großen Teilen nur am Computer entstehen – doch auf die schauspielerische Leistung der Hundedarsteller konnte keineswegs verzichtet werden. Über 80 Hunde spielen in Marmaduke mit,  die meisten Zweibeiner am Set waren keine Schauspieler, sondern Tiertrainer. Stars der Produktion waren die Doggen „George“ und „Spirit“, die sich die Rolle Marmadukes teilen.

„Die Suche nach den Hunden war sehr wichtig, es musste einfach genau der richtige Hund sein,“ erklärt Michael Alexander, Chef-Tiertrainer von Marmaduke. Die Suche nach Hunden, die zu der gewünschten Film-Persönlichkeit passten, fand weltweit statt und war sehr aufwändig. „Das ist schließlich der Knackpunkt des Films: Alles, was man sieht, wird von leibhaftigen Hunden dargestellt. Und diese Hunde machen das einfach absolut verblüffend.“

 

 

Marmaduke – Kuss-Szene mit Babybrei

Die Rolle von Marmaduke war natürlich eine der größten Herausforderungen. Spirit und George mussten nicht nur auf Kommando bellen, direkt in die Kamera schauen oder den Kopf in genau den richtigen Winkel drehen können – auch Apportieren, Halten und Abgeben eines Sandwiches stand auf dem Drehplan. Die Talente von Spirit und George ergänzten einander dabei perfekt: „George war der Hund, der seine Markierungen präzise einhielt – und Spirit war der Hund der Wahl, wenn Mauern niedergetrampelt werden mussten,“ schmunzelt Regisseur Tom Dey.

George hatte die besondere Ehre, die Kuss-Szene mit Collie-Dame Beverly zu spielen. „Wir haben etwas Babybrei mit Hühnchen auf Beverlys Lefzen gestrichen, und George liebte den Babybrei. Wir haben geschaut, was passiert – und es wurde ein sehr romantischer Moment!“ Ein weiterer Trick der Tiertrainer: Um einen exakten Augenkontakt zwischen Hunden und Darstellern einzufangen, setzte man den Schauspielern kurzerhand mit Leckerchen präparierte Sonnenbrillen auf.

Marmaduke ist ein Film mit hinreissenden Hundecharakteren. Doch nicht nur Hunde-Fans sind von Marmaduke begeistert. „Es ist einfach für jeden etwas dabei,“ schwärmt Produzent John Davis. In den U.S.A. ist der Cartoon, nach dessen Vorbild Marmaduke produziert wurde, seit vielen Jahren ein Renner in den Tageszeitungen. Doch auch hierzulande wird Marmaduke ein Riesenspaß für Groß und Klein – denn in der zeitlosen Story findet sich jeder wieder, und wer mal wieder so richtig lachen möchte, sollte Marmaduke erst recht nicht verpassen. (je)

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