John Grogan's "Marley & Ich"

Vom Bestseller zum Kino-Highlight

Ein beliebter Rat unter Hundefreunden lautet: Nimm den Welpen, der am mutigsten ist und als erster auf Dich zukommt! Hätte John Grogan diesen Rat nicht beherzigt, hätte er niemals  all die unvergesslichen Jahre mit einem unvergleichlichen Hund erlebt. Und Millionen Leser in der ganzen Welt hätten niemals mit Grogan gelacht, geweint und den denkwürdigen „Marley-Mambo“ getanzt.

 

Marleys schon legendäre Eskapaden gibt es bald mit Starbesetzung im Großbildformat: Deutschland-Start für den Kinofilm ist der 05. März 2009.

 

Millionen Leser tanzten den „Marley-Mambo“

 

Kennen Sie den Marley-Mambo? Er geht ganz einfach: Setzen Sie einen hochgradig manischen Gesichtsausdruck auf - etwa so, als würden Sie Ihrem Chef gerade von Ihrem Lottogewinn berichten. Rudern Sie mit den Armen in der Luft, schwingen Sie Ihre Körpermitte mit Urgewalt hin und her und wedeln Sie im selben Rhythmus mit dem Schwanz. Das geht nicht? Dann sind Sie kein Labrador! Der Hund, der nach einem Reggae-Star benannt wurde, hat den Marley-Mambo erfunden und der rassetypischen Freuden-Bekundung damit ein literarisches Denkmal gesetzt.

 

Marley rockt die Hundehalter-Welt!

 

Marley, der die würdige Nachfolge des strahlenden Hundehelden „Shaun“ aus Grogans Kindheit antreten soll, entpuppt sich als Ebenbild seines Papas, den seine Züchterin aus gutem Grund lieber unterschlagen wollte. Marley ist das Armageddon in Hundegestalt, der Untergang jeder Wohnungseinrichtung, der Alptraum jedes Hundetrainers. Kurz: Marley rockt!

 

Ein Desaster toppt das nächste

 

Die Grogans - eigentlich vollauf mit der Familienplanung beschäftigt - erleben über die Jahre hinweg ein Feuerwerk der Emotionen mit dem Chaoshund. Da rutscht Stück für Stück des Inventars den Hundeschlund hinunter, da gehört die tägliche Haufendurchsuchung nach verschwundenen Gegenständen zur Routine, da entlaufen ganze Tische im piekfeinen Restaurant, weil der angebundene Marley mit einem Pudel flirtet, da werden Hundetrainer in den Wahnsinn getrieben und Ozeane aufs Übelste verunreinigt. Jedes desaströse Ereignis toppt noch das vorherige – Marley ist an Einfallsreichtum kaum zu überbieten, Autor John Grogan seinerseits nicht an Erzählkunst. Und in jeder Zeile schwingt all die Zuneigung mit, die zwischen Familie und Hund gewachsen ist.

 

Grogan erspart den Lesern nichts

 

Grogan erspart seinen Lesern nichts – auch nicht das Altern und das Ende dieses Dinosauriers unter den Labradoren. Anerkennung, Mitgefühl und unerschütterliche Zuneigung führen Grogans Feder - besonders in diesen letzten Kapiteln. Als das Unvermeidliche eintritt, überkommt seine Leser nur noch das große Schluchzen – und das Bedürfnis, die Familie Grogan feste in die Arme zu schließen und zu trösten.

 

Einen kleinen Vorgeschmack gibt es hier im Video-Vorschau-Trailer!

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Hier geht es weiter: Marley und ich Teil 2

 

 

 

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