Hachiko, Symbol für unerschütterliche Treue

Hundefilm von und mit Richard Gere

Die wundervolle Erzählung des treuen Hundes „Hachiko“ ist in Japan ein Kulturschatz, der jedem Kind bekannt ist. Hachikos tiefbewegende Geschichte handelt von tiefem Vertrauen und einer ganz besonderen Freundschaft. Niemand Geringeres als Richard Gere nahm sich des Themas an und produzierte den Film "Hachiko", der im November 2009 in unsere Kinos kommt!

 

"Hachiko", die vierbeinige Hauptfigur in Richard Geres gleichnamigem Film, lebte tatsächlich. Der Akita Inu wurde in den 20er Jahren in Japan geboren und gehörte dem Universitätsprofessor Hidesaburo Ueno in Tokio, dem er treu ergeben war. Jeden Tag holte Hachiko sein Herrchen am Bahnhof Shibuya ab.

 

Hachiko wartet - jeden Tag

 

Als der Professor verstarb, wartete Hachiko dennoch jeden Tag unerschütterlich um dieselbe Uhrzeit auf seine Rückkehr. Man brachte ihn bei Verwandten des Professors unter - doch auch von dort riss er täglich unbeirrbar aus, da er zur festgelegten Uhrzeit am Bahnhof sein wollte, um dort auf seinen Herrn zu warten.

 

Der ehemalige Gärtner des Professors, Kikuzaburo Kobayashi, wohnte zufälligerweise in der Nähe des Bahnhofs. So lag es nahe, dass Hachiko dort ein neues Zuhause fand, immerhin ließ er sich weiterhin nicht davon abhalten, jeden Tag am Bahnhof zu erscheinen und dort zu warten.

 

Zwar wurde der imposante Hund am Bahnhof zunächst mit großer Skepsis betrachtet, doch das änderte sich rasch. Man richtete ihm einen eigenen Schlafplatz am Bahnhof ein, und eine Artikelserie eines ehemaligen Studenten des Professors, der Hachiko wiedererkannte, machte Hachiko letztlich noch zu seinen Lebzeiten berühmt.

 

„Hachiko“ wurde zur Legende

 

Hachiko wurde rasch zum landesweit verehrten Helden, zum Symbol für bedingungslose Ergebenheit, unerschütterliche Loyalität und Treue. 1934 errichtete man ihm eine Statue am Bahnhof. Zwar wurde diese Statue im zweiten Weltkrieg zerstört, doch 1948 errichtete man ein neues Hachiko-Denkmal an derselben Stelle. Die Statue ist noch heute ein beliebter Treffpunkt und einer der bekanntesten Orte Japans. Dort wartet Hachiko gleichsam bis in alle Ewigkeit auf die Rückkehr seines Herrn.

 

Der echte Hachiko starb im Alter von 12 Jahren an Filariose. Zehn Jahre lang hat er Tag für Tag, bis zu seinem Tod, beharrlich am Bahnhof gewartet. Sein Tod wurde landesweit in den Medien gemeldet und von Millionen Menschen betrauert. Sein Körper wurde präpariert und ist heute noch im National Science Museum zu sehen.

 

Richard Gere spielt Hachikos Besitzer

 

Richard Gere spielt in der neuen Film-Version von Hachikos Legende den Besitzer des treuen Hundes - hier Professor Parker genannt. Doch im Mittelpunkt des Kinofilms steht zweifellos Hachiko, dessen Rolle sich drei Akita Inus teilten. Die Ausbildung der Filmhunde war keine leichte Aufgabe, da Akita Inus keine leicht zu trainierenden Hunde, sondern im Gegenteil sehr eigenwillige Persönlichkeiten sind.

 

Für Richard Gere war "Hachiko" ein Projekt, das ihm persönlich besonders am Herzen lag. Er spielt nicht nur selbst die zweibeinige Hauptrolle, sondern steht auch als Produzent hinter den Kulissen. Mit Lasse Hallström (”Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa”, “Gottes Werk und Teufels Beitrag”, “Chocolat - …ein kleiner Biss genügt”) gelang es Gere einen Virtuosen des feinsinnigen Erzählkinos zu gewinnen. An der Seite Richard Gere spielen Joan Allen (”Der Eissturm”, “An Deiner Schulter”) und Jason Alexander (”Seinfeld”).

 

 

Hachiko wird berühren

 

„Hachiko“ ist ein tief bewegender Film über bedingungslose Liebe und Treue, inspiriert von einer wahren Geschichte. Feinfühlig, berührend und humorvoll durch die Augen eines Hundes erzählt, der in Japan noch heute als Nationalheld gilt.

 

HACHIKO - Kinostart am 12. November 2009

 

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