Disneys Wolfsblut

Disneys Wolfsblut – das legendäre Abenteuer



„Wolfsblut“ - der Titel des Roman-Klassikers von Jack London weckt noch heute in uns das rieselnde Gefühl von Sehnsucht: Nach Abenteuer, Wildnis und Grenzerfahrungen. Disneys „Wolfsblut“ ist die Lebensgeschichte eines Wolfsmischlings – und die Geschichte einer unglaublichen und unerschütterlichen Freundschaft.

Ende des 19. Jahrhunderts zieht der junge Abenteurer Jack, auf der Suche nach seinem Vater, einem Goldsucher, durch die Wildnis Alaskas. Als er in einem Indianerdorf einen zahmen Wolf sieht, lässt ihn diese Begegnung nicht mehr los. „Wolfsbluts“ und Jacks Weg wird sich nach diesem ersten Treffen immer wieder kreuzen – das Schicksal hat ihre Lebenswege auf geheimnisvolle Weise miteinander verbunden.

 

Jack und Wolfsblut - eine unzerstörbare Freundschaft

 

Als Jack Wolfsblut schwer verletzt aus den Händen skrupelloser Hundekampf-Veranstalter befreit und gesund pflegt, ist das der Beginn einer tiefen und unzerstörbaren Freundschaft. Jack tritt das Erbe seines Vaters an und lässt sich als Goldsucher nieder – doch ihm und seinem treuen Freund Wolfsblut stehen noch so manche Abenteuer und Bewährungsproben bevor.

Disneys packendes und hochkarätig besetztes Abenteuer basiert auf dem weltberühmten Roman-Klassiker, den Jack London 1910 verfasste. Jack London waren Grenzerfahrungen in der Wildnis Alaskas nicht fremd. Er versuchte selbst sein Glück als Goldsucher in Kanada, wo er  zu seinem Jugendroman „Wolfsblut“ inspiriert wurde.

 

Hundegeschichten von Jack London

 

„Wolfsblut“ ist nicht die einzige Geschichte Londons, in der ein Vierbeiner die Hauptrolle spielt. Während „Wolfsblut“ die Geschichte eines Wolfmischlings erzählt, der sich als kultiviertes Mitglied in unsere Gesellschaft einfügt, beschreibt London in „Ruf der Wildnis“ das Schicksal des Hundes „Buck“, der sich einem wilden Wolfsrudel anschließt. Bemerkenswert an Londons Geschichten ist, dass sie aus der Perspektive des Tieres erzählt werden – eines denkenden und fühlenden Wesens. Damit war London seiner Zeit weit voraus, beginnt die Wissenschaft doch erst jetzt und nur zögerlich, Tieren Emotionen zuzugestehen.

 

Disney greift mit „Wolfsblut“ ein uraltes Thema auf: Die zwiespältige Beziehung zwischen Mensch und Wolf. Auch und insbesondere heute für uns ein brandaktuelles Thema, sind doch seit dem Jahr 2000 auch in Deutschland wieder Wölfe heimisch. Mittlerweile zählt die „Gesellschaft zum Schutz der Wölfe“ in der obersächsischen Lausitz fünf Wolfsrudel, einzelne Wölfe wurden auch in anderen Bundesländern beobachtet..



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Initiativen wie die „Gesellschaft zum Schutz der Wölfe“ oder das „Wolfsbüro Lausitz“ bemühen sich, durch sinnvolle Öffentlichkeitsarbeit die Bevölkerung über die wahre Natur des Wolfs und den vernünftigen Umgang mit Wölfen als heimischen Beutegreifern aufzuklären. Die Rückkehr des Wolfs ist nicht nur in ökologischer Hinsicht wichtig, sondern wird auch von der Großzahl der Deutschen begrüßt – das Märchen vom menschenfressenden bösen Wolf hat hoffentlich bald endgültig ausgedient.



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