"Beverly Hills Chihuahua" Teil 2

Jamie Lee Curtis, Drew Barrymore und Andy Garcia in den Hauptrollen

 

 

Bei der Verfilmung von „Beverly Hills Chihuahua" hat Disney sich nicht lumpen lassen. Die menschlichen Akteure sind rar gesät, aber namhaft besetzt: Jamie Lee Curtis spielt Chloes Besitzerin, die steinreiche Unternehmerin Vivian. Die Tochter des berühmten Tony Curtis ist dem Kinopublikum aus den unterschiedlichsten Filmen, unter anderem „Ein Fisch namens Wanda", „Halloween", „True Lies" und „Forever Young", bekannt. Darüber hinaus ist sie eine erfolgreiche Kinderbuchautorin und trägt als Ehefrau des Baron Haden-Guess den Titel einer Baroness.

 

Ihre Film-Nichte, die verantwortlich dafür ist, dass Chloe in Mexiko abhanden kommt, wird von Piper Perabo gespielt, bekannt unter anderem aus „Coyote Ugly", „Prestige" und der U.S.-Serie „Dr. House".

 

Doch nicht nur die Besetzung der menschlichen Rollen, sondern auch die der vierbeinigen liest sich beeindruckend: Der Protagonistin Chloe leiht in der amerikanischen Originalversion niemand Geringeres als Drew Barrymore ihre Stimme. Barrymore ist Spross einer Schauspielerfamilie und hat bereits in jüngsten Jahren Erfahrungen mit Hunde-Dreharbeiten gemacht: Im zarten Alter von elf Monaten trat sie in einem Fernseh-Werbespot für die Hundefutter-Marke „Puppy Choice" auf.

 

Unvergessen ist der Auftritt der sechsjährigen Drew im Film ihres Taufpaten Steven Spielberg „E.T. - der letzte Außerirdische". Die talentierte junge Frau machte sämtliche Höhen und Tiefen des frühen Ruhms mit, bevor sie letztlich zu einer ernst zunehmenden Schauspielerin wurde, die u. a. in Filmen wie „Bad Girls", „Eine Hochzeit zum Verlieben", „Ungeküsst" und „Drei Engel für Charlie" zu sehen war. Ebenso wie Jamie Lee Curtis ist sie auf dem „Walk of Fame" mit einem Stern verewigt.

 

XXX

Titelsong „Beverly Hills Chihuahua" von DJ Bobo stürmt die U.S.-Charts

 

Auch Chloes vierbeinige Helfer dürfen auf ihre Stimmen stolz sein: Andy Garcia, Placido Domingo, George Lopez und Paul Rodriguez sind nur einige der Synchronsprecher, die Pate für die Figuren standen. Wie schon im erfolgreichen Remake „101 Dalmatiner – diesmal sind die Hunde echt!" sind auch in „Beverly Hills Chihuahua" Hunde-Abenteurer aus Fleisch und Blut zu sehen.

 

Die Lefzenbewegungen beim Sprechen, Massenszenen von tanzenden und rappenden Chihuahuas auf einer riesigen Maya-Pyramide und eine Menge anderer visueller Effekte sind allerdings am Computer entstanden – dafür zeichnete die Firma Cinecite verantwortlich. Cinecite hat zuletzt die digitale Bearbeitung von „Batman – the Dark Knight" und „Harry Potter und der Feuerkelch" übernommen und mit dem Hundefilm „Underdog" bereits Erfahrungen in der Animation von Vierbeinern gesammelt. Als Titelsong steuerte René Baumann alias DJ Bobo seinen Welthit „Chihuahua" in einer eigens neu arrangierten Fassung bei: „Beverly Hills Chihuahua", der in den USA prompt auf Platz eins der Charts landete. Wenn das nicht rockt!

 

 

Disney weist Hundefans auf ihre Verantwortung hin

 

Damit der neue Hundefilm aus dem Hause Disney nicht einen fragwürdigen Hunde-Boom auslöst wie seinerzeit „101 Dalmatiner", weist Disney auf seiner Homepage explizit darauf hin, welche große und langjährige Verantwortung die Haltung eines Hundes mit sich bringt. Und dass, wer diese Verantwortung wirklich übernehmen möchte, sich sorgsam über die ausgewählte Rasse informieren möge und dabei auch die Adoption eines Hundes aus einem Tierschutzprojekt in Betracht ziehen sollte.

 

Ob einem möglichen Chihuahua-Boom jedoch damit vorgebeugt werden kann, bleibt abzuwarten. Übrigens: Als besonderer Clou wurde in den USA angeblich ein Preview für die Besitzer von Chihuahuas veranstaltet. Seien wir gespannt, ob es ein solches Preview auch bei uns geben wird! (je)

 

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Mehr zum Thema Hunde in Film und Fernsehen sowie Hundebücher finden Sie in den Artikeln: Interview mit Guido Hammesfahr, Interview mit Jan-Hinrik Drevs, Marley und ich - der Bestseller von John Grogan, Moneypenny - The Dog, von Peter Nitsch

 

Hier geht es zurück zur Rubrik Freizeit