Hunde-Schatzsuche: Geocaching 2

Hunde-Ausrüstung ist wichtig

Wie bei jeder Wanderung gilt: An der Ausrüstung sollte nicht gespart werden. Geo-Caches führen oft durch einsame Gebiete oder über lange vergessene Pfade; das Risiko sollte minimal gehalten werden.

Überaus praktisch kann es sein, den Hund an Packtaschen zu gewöhnen, in denen er – seiner Belastbarkeit entsprechend – seine eigenen Utensilien tragen kann. Bei steinigem Untergrund sollte auch über einen Schutz für die Hunde-Pfoten nachgedacht werden.

Hunde können beim Geocachen helfen

Doch der Vierbeiner ist bei der Schatzsuche nicht lediglich dekoratives Accessoire. Erfahrene Geocache-Hunde erkennen am Verhalten ihrer Menschen genau, wenn es ein Versteck zu entdecken gibt, und beteiligen sich mit Feuereifer an der Suche. Und Ihr werdet euch wundern, wie schnell Euer Hund den Dreh raus hat:

Frauchens und Herrchens Freude beim Finden eines Verstecks unter Zweigen oder Wurzeln sind für ihn allemal Anlass genug, sich richtig ins Zeug zu legen. Doch der Cache muss vor Nicht-Cachern geheim bleiben – das ist eine eiserne Cache-Regel. Deshalb ist auch bei der Suche auf zwei und vier Beinen Diskretion gefragt.

Wer möchte, kann seinen Hund auch „Schmiere stehen“ lassen und ihm beibringen, auftauchende Passanten mit einem kurzen Bellen anzuzeigen. Das sollte aber nur geschehen, wenn die Rangordnung geklärt ist und der Hund nicht zu territorialem Verhalten neigt.

 

 

Der Cache selbst besteht meist aus einem Plastikbehälter mit kleineren Gegenständen und einem Logbuch. Im Logbuch können sich die stolzen Schatzfinder verewigen, aus dem Inhalt des Caches darf ein Souvenir nach Wahl stibitzt werden – der Geo-Cache-Brauch verlangt jedoch, dass ein anderer kleiner Gegenstand als Tauschobjekt zurückgelassen wird. Aufpassen: Die Vierbeiner beteiligen sich meist nur zu bereitwillig und äußerst eifrig an der Auswahl der Souvenirs!

Es gibt verschiedene Varianten der Schatzsuche für verschiedene Geschmäcker, und nicht alle sind für Hunde geeignet. Beim Multi-Cache führt die Schatzsuche die Mensch-Hund-Teams über verschiedene Stationen, an denen es Rätsel zu lösen oder versteckte Hinweise zu entdecken gilt, bis am Ende der Route der „Schatz“ wartet. Multi-Caches liegen oft in waldigen Gebieten, in Parks, Auen und Feldern und beinhalten meistens schöne Wanderungen, die für Hunde prima geeignet sind.

Hunde-Sicherheit geht vor

Eine weitere Variante ist der Nacht-Cache, eine Rallye, deren Stationen nur bei Dunkelheit gefunden werden können. Hier gilt für Hundehalter besondere Vorsicht – Geo-Cacher achten sorgsam auf ihre Umwelt und wollen kein Wild stören. Deshalb sollten auf einen Nacht-Cache nur absolut gehorsame Vierbeiner mit kontrollierbarem Jagdtrieb mitgenommen werden.

Lost Place Chaches sind in verlassenen Gemäuern, alten Bunkern oder Ruinen versteckt. Hier sollte man sich die Cache-Beschreibung genau durchlesen, meist steht hier, ob der Ort für Hunde zu gefährlich ist. Denn wie bei jeder Hundesportart gilt natürlich auch hier: Hunde-Sicherheit geht vor!

Viel Spaß wünschen wir Euch beim ausprobieren, gemeinsam suchen und finden! Ihr werdet sehen, auch in Eurem Hund steckt bestimmt ein ganz großer Geo-Cacher!

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