Hundesport: Dog Diving – Der Trend aus den USA

Hundesport im kühlen Nass

'Dog Diving' heißt der neue, überaus spritzige Trend aus den USA Der Weitsprung ins Wasser ist für Aktive und Zuschauer ein Erlebnis.

Dog Diving, der Trend aus den USA, wird auch bei uns immer beliebter! Immer mehr Hunde-Events bieten ihren Gästen die spritzig-spektakuläre Sportart zum Ausprobieren, Staunen und Mietfiebern an. Den genauen Standpunkt der Dog Diving-Station zu lokalisieren, ist dabei meist nicht schwer: Die Geräuschkulisse leitet Interessierte zuverlässig zum Dog Diving-Turm: Gespanntes Zischen und Stöhnen, knisterndes Schweigen, dann ein lautes Platschen, gefolgt von einer Woge von begeistertem Applaus. Mehr Nervenkitzel gibt es bei keiner anderen Hundesportart!

Dog Diving ist in unseren Breiten noch immer ein Exot - aber einer, der immer mehr Menschen in seinen Bann zieht und auf zahlreichen Hunde-Events ein echter Publikumsmagnet ist. In den USA ist Dog Diving längst ein etablierter Kult-Hundesport. Der Weitsprung ins Wasser ist ein spaßiges Spektakel für alle Zwei- und Vierbeiner, die keine Angst haben, nass zu werden. Ein gezieltes Training ist dafür nicht notwendig – jeder kann es einfach ausprobieren, und gerade das macht den Reiz des Dog Diving aus.

Dog Diving: Das klare Wasser ist für Hunde ungewohnt

Wen die Lust, es selbst einmal zu probieren, gepackt hat, steigt auf den 1,80m hohen Dog Diving-Turm und späht hinunter in das 10 mal 5 Meter große Schwimmbecken. Die Anlauffläche des Turms befindet sich etwa 60cm über der Wasseroberfläche. Ungewohnt für den Hund ist vor allem das klare Wasser, das so ganz anders aussieht als das Wasser, das er aus dem Planschen im See kennt.

Mit einem geworfenen Spielzeug wird der Hund motiviert, den Weitsprung ins kühle Nass zu wagen. Selbstbewusste Hunde, die keine Scheu vor Wasser haben, stürzen sich mit großen Enthusiasmus hinterher. Zaghaftere Naturen werden von Halter und Publikum ermutigt, sich ein Herz zu fassen - und sind nachher umso stolzer auf ihren Mut. Es lohnt sich, das Weitsprung-Talent des Vierbeiners einfach einmal auszuprobieren -  denn echte 'Flughunde' gibt es nicht nur unter den wasserbegeisterten Labrador Retrievern.

Dog Diving schont den Bewegungsapparat des Hundes

Für Hunde ist das Dog Diving nicht nur eine körperliche Herausforderung, sondern auch eine mentale: Die Überwindung, in das Wasserbecken zu springen, erfordert vom Hund eine gehörige Portion Mut. Meistert der Hund diese Aufgabe und erfährt dabei, dass Dog Diving gar nicht gefährlich, sondern ein toller Spaß ist, stärkt das sein Selbstvertrauen gehörig. Ein ernsthafteres Risiko für den Hund gibt es beim Dog Diving nicht – das Becken ist groß genug, auch den weitesten Sprung abzufangen. Ein Helfer steht im Wasser bereit und leitet den Hund zum abgeflachten Beckenrand, wo er problemlos hinaus steigen kann.

Natürlich sollten Hunde, die am Dog Diving teilnehmen, frei von Hunde-Krankheiten sein. Im Unterschied zu vielen anderen Sportarten können jedoch auch Junghunde, die noch nicht vollkommen ausgewachsen sind, teilnehmen. Während Sprünge auf dem harten Erdboden schädlich für die Gelenke sein können, ist der Sprung ins Wasser für den Bewegungsapparat völlig unbedenklich. Deshalb kann beim Dog-Diving quasi jeder mitmachen – nur zu wasserscheu sollte der Vierbeiner nicht sein. (je)

Fotos mit freundlicher Genehmigung der Hundeschule 'Dogs and You – die Pfotenuni'

 

Mehr Infos zum Thema: DogDiving bei vox.de

 

In diesem Video-Clip könnt Ihr den Dog Diving-Sprung des talentierten Flat Coated Retrievers Peppo auf der Hund & Heimtier 2012 sehen:

Weitere Artikel zum Thema Hundesport: