„Wächst der noch?“ oder „Warum ist der so dünn?“ – das sind Fragen, die zum Alltag eines Whippet-Halters gehören. Die kleinen Windhunde haben ein ungewöhnliches Äußeres und scharen deshalb einen kleinen, aber elitären Liebhaberkreis um sich. Folglich gehören Whippets nicht gerade zum alltäglichen Straßenbild. Da seien die neugierigen Fragen von Passanten verziehen.
Whippet versus Greyhound
Viel bekannter ist der Greyhound, ein weitaus größerer Windhund als der Whippet. Für Viele erscheinen Whippets gern wie Miniatur-Greyhounds, doch bei genauerem Betrachten unterscheiden sie sich im Exterieur stark von einander: Am auffälligsten ist die eingezogene Rute, die häufig als Anzeichen von Angst missverstanden wird. Tatsächlich wird sie lediglich abwärts geneigt getragen, da das Becken von Windhunden schräg liegt. Diese Stellung unterstützt das Erreichen von hohen Geschwindigkeiten.
Whippets sind freundliche kleine Jagdhunde
Die zierlichen und ewig freundlichen Whippets haben ihren Ursprung in Großbritannien, wo sie zur Jagd auf Kaninchen eingesetzt wurden. Ihr besonderes Merkmal dabei war die Jagd auf Sicht, was sie von anderen Jagdhunden unterscheidet. Diese arbeiten nämlich mit der Nase: Sie verfolgen Fährten. Besonders beliebt war der Whippet bei kleinen Landadeligen und einfachen Leuten. Ihnen war es verboten, mit dem großen, stattlichen Greyhound auf die Jagd zu gehen. Für Whippets sprach weiterhin, dass sie aufgrund ihrer geringen Größe im Unterhalt und im Kaufpreis günstiger waren. Das waren zwei gute Gründe für die ärmere Bevölkerung, auf den Whippet zu setzen.
Windhund mit athletischem Körperbau