Hunderassen: Shiba Inu

Der japanische Hund besticht mit Schönheit, Charme und Charakter

Der Shiba ist der kleinste der japanischen Rassen – und in seinem Heimatland zum Naturdenkmal erklärt worden. Kein Wunder, denn diese erstaunliche Hunderasse ist nicht nur sehr ursprünglich, sondern auch uralt. Heute ist der ebenso charmante wie robuste Shiba vor allem als Begleit- und Familienhund im Einsatz. Sein einzigartiger Charakter und seine bezaubernde Erscheinung machen aus ihm einen wunderbaren Gefährten. Mit seinem Eigensinn, seiner Freiheitsliebe und dem oft stark ausgeprägten Jagdinstinkt ist der Shiba Inu jedoch kein Hund für Jedermann.

Dieser Hund erobert die Herzen in der Regel mühelos: Der Shiba Inu ist ein ausgesprochen hübscher Hund mit einer einzigartigen, würdevollen Ausstrahlung. Ihr  intelligentes, aufmerksames, freundliches und anpassungsfähiges Wesen macht diese alte japanische Hunderasse auch in unserer heutigen Zeit zu einem angenehmen Gefährten. Mit seiner lebhaften, aber nicht hektischen Art ist der Shiba Inu auch für feinfühlige Kinder ein guter Kamerad. 

Die Geschichte des Shiba Inus beginnt in den Bergen Japans

Der Shiba Inu ist eine sehr alte Hunderasse. Von den typischen japanischen Hunderassen wie dem Hokkaido, dem Kishu und dem Akita Inu ist der Shiba die kleinste und gleichzeitig älteste. Skelettfunde belegen, dass die Geschichte des Shiba Inus bereits 8.000-10.000 Jahre vor Christus begann. Die Vorfahren des modernen Shiba Inu lebten in den bergigen Küstenregionen Japans und wurden speziell zur Jagd von kleineren Wildtieren und Vögeln eingesetzt.  

Mit ihrer geringen Größe, ihrer Leichtfüßigkeit und Lautlosigkeit konnten sie sich besonders nah an das Wild heranschleichen. Auch zur Jagd auf Wildschweine wurden die unerschrockenen kleinen Jagdhunde eingesetzt. Während der Shiba Inu im 20. Jahrhundert schon nahezu ausgestorben war, wurde er ab 1928 als Hunderasse wieder gezielt aufgebaut. 1937 erklärte Japan den Shina Inu zum Naturdenkmal. 

Das Aussehen des Shiba Inus 

Der Shiba Inu ist trotz seiner geringen Größe eine Erscheinung, die Eindruck hinterlässt. Mit einer Körpergröße von etwa 40 cm ist der Shiba Inu ein sehr kompakter Hund, das hübsche Gesicht, das richtige, plüschige Fell und die rötliche Fellfärbung erinnern ein wenig an einen Rotfuchs. Neben dem typischen roten Farbschlag sind auch noch schwarz-loh, sesam, schwarz-sesam und rot-sesam vertreten. Sein Deckhaar ist harsch und kurz, die Unterwolle dagegen sehr weich und dicht. Im Unterschied zu anderen Hunden besitzt der Shiba Inu keinen Hunde-Geruch – selbst wenn er nass geworden ist, riecht er nicht.

 

Hier geht es zu Teil 2: Shiba Inu - Haltung und Erziehung

Hier geht es zu Teil 3: Shiba Inu - Anschaffung und Züchter

Steckbrief Shiba Inu:

  • Name: Shiba Inu
  • Herkunft: Japan
  • Widerristhöhe: 37-40 cm
  • Gewicht: 12 kg
  • Fellfarbe: Rot, pfeffersalz, rotpfeffer, schwarzpfeffer, schwarz, gestromt, weiß
  • Verwendung: Jagdhund, Begleithund
  • Besondere Merkmale:
    • kurzes, dichtes Fell
    • kompakt gebaut
    • hochangesetzte, abstehende, dreieckige Ohren
  • FCI-Klassifikation:
    • Gruppe 5 Spitze und Hunde vom Urtyp
    • Sektion 1 Asiatische Spitze und verwandte Rassen
  • Durchschnittliche Lebenserwartung: 12 bis 15 Jahren

 

Bildquelle: fotolia.com

Bild 1 Urheber: hiroworks

Bild 2 Urheber: irontrybex

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