Auffällig ist am Magyar Viszla besonders sein semmelgelbes Haarkleid. Diese Farbe hat sich in der Zucht bewährt, weil sie den ungarischen Hund im Feld in eine wahre Tarnfarbe kleidet. Die Fellfarbe und der elegante, trockene Körperbau verleihen dem Viszla sein unverwechselbares Erscheinungsbild. Oder etwa doch nicht? Was die Wenigsten wissen: Neben dem kurzhaarigen und bekannteren Magyar Viszla gibt es auch noch eine Drahthaarige Version. Der drahthaarige Viszla entstand etwa in den 1930er Jahren durch Einkreuzung des Deutsch Drahthaar, um ein widerstands- fähigeres Fell zu bekommen. Die Fellfarbe des drahthaarigen Ungarn reicht von Sandgelb bis Dunkelrot. Ob Drahthaar oder Kurzhaar: Wer sich einen Magyar Viszla ins Haus holt, kann auf einen treuen Begleiter zählen, der seinem Besitzer nicht von der Seite weicht.