Laika

Robuster Jagdhund aus Sibirien für jedes Wetter

Als nordischer Jagdhund ist der Laika selbstständig und ausdauernd. Er braucht Bewegung und eine sinnvolle Beschäftigung, damit er sich bei seinen Menschen wohlfühlt.

Der Laika erinnert sich mit seinem Aussehen an einen Wolf

Der Laika hat seinen Ursprung in Russland. In den Weiten zwischen Ostsibirien und der Grenze zu Finnland wurde der Laika vor allem für die Jagd auf Pelztiere, Feder-, Rot- und Schwarzwild sowie für die Bärenjagd eingesetzt. Sein großes Talent als Jäger brachte ihm viel Anerkennung. Das Aussehen und die Erscheinung des Laika waren zweitrangig, im Vordergrund stand der Gebrauchswert der Rasse. Mit den Jahrzehnten entstanden in den einzelnen Gebieten unterschiedliche Schläge des Laika. Das führte zu leichten optischen Unterschieden innerhalb der Hunderasse. 

Die Bezeichnung „Laika“ leitet sich aus dem Russischen ab: Das Wort „lajatj“ bedeutet „bellen“ und beschreibt ein Verhalten, das die Laiki bei der Jagd zeigen. Während die Hunde stumm jagen, bellen sie beim Stellen der Beutetiere nämlich.   

Äußerliche Merkmale dieser Hunderasse 

Der Laika hat ein dichtes, wetterfestes Fell mit wärmender Unterwolle. Mögliche Farben sind fuchsfarben, wolfsfarbig, graurötlich, schakalfarbig, schwarz-weiß oder gelb. Die Ohren sind hoch angesetzt, aufgestellt und V-förmig. Der Laika hat eine Ringelrute, die in der Regel den Rücken berührt. 

Mutig: der Laika Charakter

Begründet durch seine Abstammung und seine ursprüngliche Aufgabe hat diese Hunderasse einen mutigen, selbstständigen Charakter. Gleichzeitig ist der Laika gesellig und schätzt die Gesellschaft von anderen Hunden und seinen Menschen. Kindern gegenüber zeigt der Laika ein geduldiges, liebevolles Wesen. Er passt deshalb auch zu Familien. Hunde dieser Rasse binden sich häufig eng an eine Person und suchen ihre Nähe.  

Anforderungen an die Haltung dieser Hunderasse

Der Laika ist mit einer ordentlichen Portion Bewegungsfreude und Arbeitswillen ausgestattet. Kurze Spaziergänge um den Block reichen ihm nicht. Ein Laika gehört in sportliche Hände, die dem Bewegungsbedürfnis des nordischen Rassehunds gerecht werden. Im Hundesport ist der Laika überaus begabt. Er kann als Rettungshund oder Fährtenhund ausgebildet werden oder im Schlittenhundesport eingesetzt werden. Egal, welcher Aufgabe der Laika nachgeht - wichtig ist ihm die Nähe zum Menschen. Dieser sollte in der Erziehung eine geduldige, konsequente Art zeigen und dem Hund nicht zu viel Druck machen, denn Kadavergehorsam darf man vom Laika nicht erwarten.  

Einen guten Züchter finden

In Deutschland gehört der Laika zu den seltenen Hunderassen und ist nicht weit verbreitet. Es gibt deshalb nur eine kleine Zahl von Züchtern. Um einen kompetenten Züchter zu finden, solltet Ihr Euch für die Suche etwas Zeit nehmen.

Laika im Hunderassen-Steckbrief

  • Name: Laika
  • Herkunft: Russland
  • Widerristhöhe: Rüden: 57-64 cm; Hündinnen: 53-60 cm
  • Gewicht: 21-30 kg
  • Fellfarben: schwarz und weiß, schwarz, weiß, weiß mit Flecken, weiß mit Schattierungen, rötlich-braun, rot, grau 
  • Besondere Merkmale:
    • kräftiger, muskulöser Körper
    • dichtes, hartes, gerades Haar mit reichlich vorhandener Unterwolle
  • FCI-Klassifikation:
    • Gruppe 5 Spitze und HUnde vom Urtyp
    • Sektion 2 Nordische Jagdhunde


Bildquelle: fotolia.com, Urheber: pisotckii

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