Finnenbracke

Jagdhund mit viel Ausdauer

Die Finnenbracke hat ihren Ursprung in Finnland, wo sie speziell für die Jagd in winterlichen Verhältnissen gezüchtet wurde. Die Finnenbracke wurde für die Jagd auf Hirsche und Hasen eingesetzt. Besonders für ihre Ausdauer und ihren Spürsinn wird diese Hunderasse sehr geschätzt, apportieren kann diese Hunderasse dagegen weniger.

Eine Finnenbracke steht im Schnee. Im Hintergrund ist ein Wald zu sehen.

Die Finnenbracke ist ein sehr kräftiger und ausdauernder Hund, der jagdlich geführt werden muss. Ohne jagdliche Aktivitäten sind Hunde dieser Rasse sehr unglücklich und nicht ausgeglichen. Die Finnenbracke ist ein Einzelgänger und ist besonders bei der Hasenjagd erfolgreich, kann aber genauso gut bei der Jagd auf ein größeres Tier eingesetzt werden, wie z. B. einen Luchs oder Hirsch. 

Mittelgroße Hunderasse mit dreifarbigem Fell

Die Finnenbracke ist mit 61 cm ein mittelgroßer, kräftig gebauter Hund mit muskulösen Beinen. Die Ohren sind niedrig angesetzt, groß und hängend. Das Fell ist kurz, glatt und dreifarbig. Die Farben Schwarz, Rot und Weiß dürfen nicht ineinander überlaufen, sondern müssen klar voneinander getrennt sein.

Wesen der Finnenbracke 

Die Finnenbracke ist ein freundlicher Hund, der niemals aggressiv sein darf. Wenn die Finnenbracke genug Auslauf bekommt, ist sie sehr ausgeglichen und gemütlich zu Hause. Sie ist ein sehr intelligenter Hund, der gern und schnell lernt und immer bereit ist neue Aufgaben zu lösen. Die Finnenbracke braucht immer eine Aufgabe. Am glücklichsten wird diese Hunderasse bei einer Jagd. Denn das ist ihre große Leidenschaft. Die Finnenbracke ist zwar kein besonders schneller Hund, aber sehr geduldig, konzentriert und ausdauernd. Sie kann die Beute stundenlang verfolgen, ohne dabei müde zu werden. Die Finnenbracke kommt gut mit Kindern klar, liebt ihre Menschen und versteht sich gut auch mit anderen Hunden. Aber als reiner Familienhund ist diese Hunderasse nicht geeignet.  

Anforderungen an die Haltung dieser Hunderasse

Die Finnenbracke muss immer beschäftigt werden und braucht viel Bewegung. Eine Runde um den Block ist für diese aktive Hunderasse nicht ausreichend. Allgemein sollte die Finnenbracke nicht in der Stadt gehalten werden. Ein idealer Wohnort für sie ist ein Haus auf dem Land mit einem gut gezäumten Garten, wo sie sich austoben kann. Aber das soll trotzdem nicht den stundenlangen Spaziergang in einem Wald ersetzten.

Nur wenn die Finnenbracke genug ausgelastet ist, ist sie ein ruhiger Hund. Die beste Beschäftigung für sie ist die Jagd, wo sie ihrem stark ausgeprägten Jagdinstinkt folgen kann. Wenn Ihr die Finnenbracke nicht jagdlich führen möchtet oder könnt, solltet Ihr auf jeden Fall eine alternative Beschäftigung finden, was nicht immer einfach ist. Die Hunde-Erziehung ist relativ einfach. Sie ist sehr lernwillig und wartet ungeduldig auf neue Aufgaben. Jedoch oder genau deswegen eignet sich diese Hunderasse nur für erfahrene Hundehalter, die bereits mit ähnlichen Hunderassen gearbeitet haben und am besten auch ab und zu jagen gehen.

Die Pflege dieser Hunderasse ist nicht aufwendig. Einige Hunde dieser Hunderasse können an zerebellarer Ataxie erkranken. Diese Hirnerkrankung ist genetisch bedingt, muss nicht bei jedem Hund, der dieses Gen in sich trägt, zum Vorschein kommen und kann durch einen DNA-Test für Hunde festgestellt werden. Hunde, bei denen dieses Gen festgestellt wurde, dürfen nicht weiter zur Zucht verwendet werden.

Züchter dieser Hunderasse finden

Die Finnenbracke ist die meist verbreitete Hunderasse in Finnland. Aber auch in anderen Ländern wie Norwegen, Russland, Schweden, Griechenland, Österreich und Kanada gewinnt diese Hunderasse an Popularität. Wenn Ihr Euch für diese schöne Hunderasse entschieden habt, solltet Ihr Euch nach einer guten Zuchtstätte umschauen. Ein guter Finnenbracke –Züchter würde Euch die Umgebung, in der Welpen aufwachsen, zeigen und nützliche Information zu der Haltung und Erziehung dieser Hunderasse geben. 

Finnenbracke im Hunderassen-Steckbrief

  • Name: Finnenbracke
  • Herkunft: Finnland
  • Widerristhöhe: Rüden: 55-61 cm; Hündinnen: 52-58 cm
  • Gewicht: 20-25 kg
  • Fellfarben: rot - weiß mit schwarzem Mantel
  • Besondere Merkmale:
    • kurzes, glattes und weiches Fell
    • lange, niedrig angesetzte Hängeohren
  • FCI-Klassifikation:
    • Gruppe 6 Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen
    • Sektion 1 Laufhunde


Bildquelle: fotolia.com, Urheber: Anatoliy Karlyuk

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