Erst 1987 begann die Geschichte des Elo. Ehrgeizige Hundezüchter hatten sich in den Kopf gesetzt, den charakterlich idealen Familienhund zu züchten. Die Optik spielte hier von jeher eine untergeordnete Rolle – der Elo soll in erster Linie charakterfest sein. Aus den Hunderassen Chow-Chow, Bobtail und Eurasier ging zunächst der ‚Eloschaboro’, Vorläufer des heutigen Elos hervor. Die Begründer der Rasse, Marita und Heinz Szobries hatten durch Beobachtung herausgefunden, dass Charaktereigenschaften zu achtzig Prozent genetisch bedingt sind – deshalb wollten sie das Beste aus den ‚Basisrassen’ vereinen.
Elo-Züchter wollen wesensfeste Hunde
Die Hundezüchter waren mit dem Ergebnis so zufrieden, dass die Mischlinge einen eigenen Namen bekamen: ‚Elo’ setzt sich aus den Buchstaben der hauptsächlich involvierten Rassen zusammen. Die neue Rasse ist bis heute nicht von der FCI anerkannt – Hauptkritikpunkt ist hier das uneinheitliche Äußere. Doch das stört die Verfechter und Züchter dieser Rasse wenig: Ihr Ziel, einen absolut wesensfesten und vielfach einsetzbaren Hund zu züchten, ist ihnen gelungen! Elos werden als Rettungshunde, Blindenführhunde und ideale Familienhunde eingesetzt.
Elos: innen gleich, außen höchst verschieden