Hundeanschaffung: Die Checkliste

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Ausgaben für den Vierbeiner richtig kalkulieren

Du planst, einen Hund als neues Familienmitglied aufzunehmen? Dann gibt es vor der Hundeanschaffung einiges zu tun! Denn ganz so, wie Du Dich auf die Anreise einer neuen Person im Haushalt vorbereiten würdest, musst Du auch für den Hund die notwendigen Vorkehrungen treffen. Aber was genau gibt es zu beachten?

Bist du bereit für einen Hund?

Zuerst sollten die allgemeinen Umstände geklärt werden. Wie viel Platz ist im Wohnumfeld? Darf ein Hund in der Wohnung gehalten werden? Sind alle Beteiligten bereit und fähig, sich um einen Hund zu kümmern?

Auch die Fragen nach dem Alter und der Herkunft des Tieres sind wichtig. Soll es ein bereits trainierter Hund aus dem Tierheim sein? Oder möchtest Du einen Welpen aufnehmen? In einem solchen Fall musst Du Dich rechtzeitig über das Thema Welpentraining informieren  denn in den ersten Lebensmonaten eines Tieres kann viel schieflaufen, das Dich als Hundebesitzer das gesamte Hundeleben lang ärgern wird.

Ist die Entscheidung über das Alter und auch die Rasse und damit sowohl die Größe als auch den Grundcharakter des Hundes gefallen, muss die Wohnumgebung hundesicher gemacht werden.

Welpen und Junghunde sind wie Kleinkinder

ALLES ist neu und aufregend für einen kleinen Hund. Eine hundesichere Wohnung lässt daher ausreichend Platz zum Erkunden und lässt alle möglichen Verletzungsgefahren hinter verschlossenen Türen verschwinden. Denn schneller als gedacht, schleckt der Kleine in der Waschmitteldose oder kaut auf der angeschlossenen Steckdose.

Aber auch ältere Tiere sollten sich frei in der Wohnung bewegen können. Rutschige Teppiche und eine Vielzahl von bodenstehenden Dekorationen sind wenig hilfreich für eine hundefreundliche Umgebung.

Bereit für den Tiertransport

Um den Hund in den eigenen vier Wänden begrüßen zu dürfen, muss er erst einmal abgeholt werden. In vielen Fällen geht es dann mit dem Auto zum Züchter oder in das Tierheim. Und vor dem Rückweg stehst Du dann vor dem Problem des sicheren Transportes.

Du bist gesetzlich dazu verpflichtet, einen Hund sicher im Fahrzeug zu transportieren. Es ist also nicht möglich, ihn einfach nur auf den Rücksitz zu setzen und auf das Beste zu hoffen. Tiertransport-Spezialisten wie Kleinmetall haben ein umfassendes Sortiment für den Hundetransport:

Gurte

Transportboxen

Sicherheitsgitter

Kaufe mit Weitsicht. Wenn Du bereits weißt, dass der kleine Welpe in ausgewachsener Form recht imposant ausfällt, dann entscheide Dich von Anfang an für eine mittelgroße Transportbox. Diese kannst Du dann für einen längeren Zeitraum nutzen.

Fressnapf und Co.

Schon bei der Ankunft sollten alle Bereiche für den neuen Hausbewohner eingerichtet sein. Ein fester Ort zum Fressen ist da besonders wichtig. Dafür benötigt das Tier eine Routine. Wo und wann gibt es Fressen? Und wo gibt es Wasser, wenn der Hund durstig ist?

Das Angebot von Fressnäpfen und Wasserschalen ist groß. Du bekommst sie in diversen Größen, Formen und Designs  Letzteres spielt natürlich nur dann eine Rolle, soll die Hundeausstattung in das Raumdesign passen.

Ein mitwachsender Fressnapf ist für Tiere praktisch, von denen ein ordentlicher
Wachstumsschub zu erwarten ist. Die Näpfe befinden sich in einem höhenverstellbaren Gestell. Hast Du mehrere Tiere zu versorgen, nutze im Idealfall für jedes Tier einen separaten Napf. So kommt es nicht zu Raufereien. Mit einer Napfunterlage oder einem Fressnapftablett lässt sich die Ecke leicht sauber halten.

Auch für das Hundefutter solltest Du von Anfang gesorgt haben. Du hast eine Vielzahl von Möglichkeiten, das Tier zu ernähren. Trockenfuttervollnahrung, Nassfutter aus der Dose oder frisch bereitetes Hundefutter stehen zur Auswahl. Was für Dich und Deinen Hund die beste Wahl ist, wird sich im Laufe der Zeit herausstellen – wichtig ist, dass das Tier ausreichend mit hochwertiger Nahrung versorgt ist.

Gemütlichen Schlafplatz einrichten

Hundesofa, Hundekissen, Hundebett  es ist leicht, hier den Überblick zu verlieren. Ein eigener Schlafplatz ist wichtig für jeden Hund. Welpen können in den ersten Lebensmonaten ein wenig anhänglich sein und fühlen sich daher im Schlafzimmer besonders wohl. Eine Möglichkeit ist es, für den Anfang die Hundebox als Schlafort zu verwenden. Gewöhne das Tier nicht daran, im Bett zu schlafen, wenn dies ausdrücklich unerwünscht ist.

Der eigene Schlafplatz darf im Winter nicht zu kalt und im Sommer nicht zu heiß sein. Er muss auch ausreichend Rückzug bieten  also nicht direkt neben der Badezimmertür oder im Durchgang platziert sein.

Für die Ausstattung der Schlafstätte hilft nur ausprobieren. Ein einfaches Hundekissen ist ein guter Anfang. Wenn der Hund sich darin wohlfühlt, kann später auch ein hochwertiges Hundebett genutzt werden. Es gibt jedoch Tiere, die eine einfache Wolldecke auf dem harten Boden bevorzugen.

Die Hundeleine nicht vergessen

In Sachen Hundeleine scheiden sich die Geister. Die einen sind davon überzeugt, dass eine Hundeleine aus Leder die einzig wahre Option ist. Die anderen setzen auf lange Rollleinen aus Polyester. Was für Dich die beste Wahl ist, das musst Du gemeinsam mit Deinem Tier herausfinden.

Die Leine muss groß genug sein, um sich bequem anlegen zu lassen. Kurze Lederleinen sind für kraftvolle Hunde eine gute Wahl. Die langen Laufleinen bieten viel Flexibilität.

Fazit  Die Basics nicht vergessen

Es gibt unzählige Produkte, die Hund und Hundebesitzer den Alltag leichter machen. Für die Ankunft eines neuen Hundes ist jedoch die Grundausstattung wichtig. So fühlt sich das Tier von Anfang an in der neuen Umgebung wohl.

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