Hunde Haftpflichtversicherung

Die Haftpflichtversicherung für Hunde – Warum?

Die wilden ersten Monate sind überstanden, aus dem tapsigen Welpen ist ein gestandener Hund geworden. Durch konsequente Erziehung und den Besuch einer professionellen Hundeschule wurde dem nun treuen Begleiter das richtige Benehmen beigebracht – er gehorcht aufs Wort. So wünscht es sich der Hundehalter, und mit der richtigen Herangehensweise gelingt eine solche Entwicklung in den meisten Fällen auch. Doch sollte man nie vergessen: Auch vorbildlich erzogene Hunde bleiben unberechenbar.

 

Haftung ohne Verschulden

Jeder Ausreißer des besten Freundes kann dabei Kosten nach sich ziehen, die man zunächst nicht vermutet hätte: Schon eine kleine Bissverletzung kann beim Opfer zu einer Entzündung führen – in der Folge muss der Hundehalter des „Täters“ auf vier Beinen für eventuelles Schmerzensgeld, Behandlungskosten und Verdienstausfall aufkommen, auch wenn Herrchen oder Frauchen kein direktes Verschulden vorgeworfen werden kann.

 

Man spricht in diesen Fällen von "Gefährdungshaftung" - ihr liegt folgender Rechtsgrundsatz zu Grunde: "Wird durch ein Tier ein Mensch getötet oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen." (§ 833 BGB).

 

Neben den sehr häufigen Personenverletzungen können Fehltritte des eigenen Vierbeiners vor allem auch Sachschäden hervorrufen: Verursacht der Hund einen Unfall, kommt es so leicht zu noch höheren Kosten als bei einfacheren Personenschadenssachen. In all diesen Fällen hilft eine Hunde-Haftpflichtversicherung – was diese leisten kann und muss zeigt Stadthunde.com hier:

Die Hunde-Haftpflichtversicherung – Wer, Was, Wo?

Das ‚Warum’ sollte also geklärt sein – bleiben die Fragen nach dem ‚Wer’, Was’ und ‚Wo’:

Wer ist versichert?

 Es wäre so einfach, doch aufgrund der oft hohen Schadenskosten, die durch Hunde verursacht werden, fallen diese aus der normalen Privathaftpflichtversicherung heraus. Den besten Freunden des Menschen ergeht es da wie anderen Tieren: Auch Pferde, Raubkatzen, Schlangen und weitere tierische Kandidaten benötigen im Gegensatz zu Katzen und anderen kleineren Haustieren die so genannte Tierhalter-Haftpflichtversicherung.

 

Ist diese einmal abgeschlossen, kann es dann aber mit einem ganz neuen Gefühl von Sicherheit und Risikovorbeugung in die Welt gehen. Wichtig und von guten Versicherungen immer berücksichtigt ist, dass neben dem eigentlichen Hundehalter auch Familienmitglieder und andere Personen, die auf den lieben Vierbeiner aufpassen, gegen berechtigte Schadensersatzansprüche abgesichert sind. Generell sollte also immer gelten: Nicht der Hundehalter, sondern sein treuer Begleiter stehen im Fokus der Versicherung – wer den Hund begleitet, wenn es zu „Missetaten“ mit Schadensfolge kommt, darf also keine Rolle spielen.

Was deckt eine Hunde-Haftpflichtversicherung ab?

Hinter dem ‚Wer’ steht nun also ein Haken – kommen wir zum ‚Was’: Hier sei zunächst erwähnt, dass gute Hunde-Haftpflichtmodelle auch bei nicht berechtigten Schadensersatzforderungen zur Seite stehen und bei der Abwehr falscher Ansprüche einspringen. Berechtigt sind Forderungen allerdings dann, wenn „durch willkürliches, tiertypisches Verhalten“ Sach- oder Personenschäden entstanden sind. In solchen Fällen haftet die Hunde-Haftpflicht – also immer, wenn ihr Hund Onkel Norberts Sofa zerpflückt oder "regelnd" in den Straßenverkehr eingreift. Bezeichnet werden diese Schadenstypen als ‚Sachschäden’ – kommen Menschen durch die wilden Aktionen des Vierbeiners zu Schaden sind dies – man hätte es ahnen können – 'Personenschäden'.

Wo gilt die Hunde-Haftpflichtversicherung?

Dieser Schutz sollte im Übrigen auch im Ausland gelten – gute Haftpflichtversicherungen für den Hund gelten innerhalb Europas unbegrenzt, außerhalb unseres Kontinents bei Aufenthalten bis zu einem Jahr. Wer nun aber meint, ein kleines Malheur des Fell-Kumpanen könnte zu einer neuen Esszimmer-Garnitur verhelfen, irrt: Bei "eigenen Schäden" greift die Hunde-Haftpflicht nicht. Diese sind nicht versicherbar, was z.B. auch für Bissverletzungen gilt, die dem eigenen Herrchen oder Frauchen zugefügt werden.

 

Zwei weitere Schadensgebiete, die von guten Hunde-Haftpflichtversicherungen abgedeckt werden, sind die 'Mietsachschäden' und die 'Vermögensschäden'. Erstere fallen an, wenn sich der beste Freund im Hotelzimmer wie ein Rockstar auf Tournee aufführt oder in der eigenen Mietwohnung "Schönheitsreparaturen" vornimmt, die zu undankbaren Schadensforderungen seitens des Vermieters führen. Im zweiten Fall sorgt ihr Kollege am tieferen Ende der Leine für Vermögensausfälle, indem er beispielsweise die Kunden des benachbarten Obsthändlers durch unflätiges Benehmen vergrault, und diese in der Folge das Vermögen des Unternehmers nicht mehr aufpäppeln mögen. In den allermeisten Fällen sind solche Konstrukte aber zu widerlegen – häufiger kommt es zu Vermögensschäden in Folge von ‚Sach-’ oder ‚Personenschäden’, und über die dabei anfallenden Schadenssummen werden sie dann auch mitgetragen.

Die Hunde-Haftpflichtversicherung – Darum!

Hundehaftpflicht ist Pflicht! Das ist zwar so nicht ganz richtig, denn rein rechtlich kann man auch auf das Wohlverhalten des eigenen Vierbeiners hoffen und eventuelle berechtigte Schadensforderungen auf sich zukommen lassen. Doch wer etwas Erfahrung mit Hunden hat, weiß, dass auch das liebste Fellbündel mit der besten Erziehung einmal aus menschlichen Normen und Verhaltensvorgaben ausbüxen kann. Eine Hunde-Haftpflichtversicherung ist genau für diese Fälle gedacht, kommt für die Schadenskosten auf und deckt auch Summen ab, die für die Abwehr ungerechtfertigter Forderungen aufgewendet werden müssen.

 

Wir haben die Fragen nach dem ‚Warum’, dem ‚Wer’, dem ‚Was’, ja sogar nach dem ‚Wo’ beantwortet – bleibt das letzte große ‚W’ mit Fragezeichen: ‚Wie viel’ kostet der Spaß? Da letzte Fragen ja bekanntlich die schwersten sind, kann hier leider nur eine Teilantwort gegeben werde: Der Markt um die Versicherungen für den Hund ist riesig und dementsprechend hart umkämpft – die Preise und die damit gedeckten Leistungen schwanken daher enorm. Als Richtwert könnte man sich einen Jahresbeitrag von etwa 40 EURO setzen. In dieser Preiskategorie gibt es bereits Angebote, die ein gutes Leistungspaket bieten, allerdings können Produkte aus dem höheren Preissegment manchmal einfach mehr als die günstigeren Varianten. Vergleichen und Vertrauen ist hier gefragt, damit Hund und Halter am Ende gut versichert auf zwei bzw. vier Beinen durchs Leben gehen.

 

Mit einem guten Online-Vergleichsrechner können Hundehalter schnell und unkompliziert eine günstige Hundehaftpflicht finden. Einfach Art und Anzahl der Tiere eingeben, Deckungssumme auswählen und fertig – in wenigen Sekunden erhalten Sie eine Übersicht der attraktivsten Tarife. Wer viel Geld sparen möchte, kann die Beiträge noch individuell über die Höhe der Selbstbeteiligung regulieren. Zahlweise und Vertragslaufzeit haben zusätzlichen Einfluss auf die Prämie: Durch jährliche Abbuchung und Abschluss eines Drei-Jahres-Vertrags winken besonders preiswerte Policen – mit weniger als 40 Euro im Jahr sind Sie dabei.

 

Und damit der Hund dies bei voller Gesundheit genießen kann, gibt es auch für den Vierbeiner eine Krankenversicherung. Sie steht im Mittelpunkt von Teil 2 des großen Versicherungsüberblicks auf Stadthunde.com:

 

Alles zur Hunde-Krankenversicherung

 

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