Damit Eure Hunde auch mal richtig entspannen können, gibt Euch Stadthunde.com ein paar wertvolle Tipps!
5. Wellness-Tag für den Hund
Schenkt Eurem Hund doch einmal einen ganz entspannten Tag mit Euch! Alleine, den ganzen Tag mit ihrer Bezugsperson verbringen zu können, ist für die meisten Hunde schon ein Grund zur Freude. Wenn dann ganz bewusst alles langsam und entspannt angegangen wird, ist Wohlfühlen angesagt. Wie wäre es zum Beispiel mit einem relaxten Tag am Hunde-See oder einem ausgedehnten Spaziergang am Flußufer? Viele Hunde lieben das Schwimmen oder Planschen im Wasser und fühlen sich danach herrlich entspannt. Ein gemeinsamer Wellness-Tag einmal in der Woche tut Hund und Halter einfach gut!
6. Wellness-Spaziergang für den Hund
Klar, in der Hundeschule lernen wir, den Spaziergang abwechslungsreich zu gestalten und uns für unseren Vierbeiner mit einem spannenden Programm zur Hunde Beschäftigung interessant zu machen. Doch um Freizeitstress vorzubeugen, darf es auch einmal ein langer Faulenzer-Spaziergang sein. Dafür eignet sich am Besten eine Hundetour ins Grüne: Hier kann der Hund frei laufen, belästigt niemanden und ist keiner Gefahr ausgesetzt - und darf einfach einmal Hund sein, schnüffeln und neben seinem Menschen in der Sonne sitzen.
7. Wellness-Vorbild für den Hund
Viele Hunde sind ständig angespannt, weil sie die latente Nervosität ihres Menschen spüren. Oft wirkt es wahre Wunder, wenn der Zweibeiner sich einmal bewusst entspannt. Legt Euch zwischendurch zu Hause doch einfach einmal auf das Sofa oder zu Eurem Hund auf den Boden, macht Euch richtig locker und atmet tief durch. Die meisten Hunde werden sich irgendwann einfach daneben legen und zufrieden seufzen.
Kontaktliegen auf dem Boden finden viele Hunde sehr angenehm, andere aber eher aufdringlich – findet heraus, was Euer Vierbeiner mag. Auch unterwegs kann man immer mal wieder eine Entspannungs-Pause einlegen: ausgiebig gähnen, die Kiefernmuskeln lockern, die Arme und Beine ausschütteln, einfach mal aus vollem Halse lachen oder ein Liedchen singen!
8. Wellness-Massage für den Hund
Massagen sind ein hervorragendes Mittel zur Entspannung. Ob eine ausgeklügelte Hunde-Massage oder einfach nur ein ausgiebiges Bürsten mit dem Massage-Handschuh – die meisten Hunde genießen diese Aufmerksamkeit. Kraulen und Schmusen entspannt ebenfalls kolossal: Viele Hunde lieben das sogenannte „Ohrenbohren“, also das ausgiebige Kneten der Ohrmuscheln. Auch das „Po-Kraulen“, das Haut-Zupfen und sanfte Kratzen über das Hinterteil, ist sehr beliebt. Einfach ausprobieren, was Euer Hund am Liebsten mag!
9. Wellness-Kommando für den Hund
Es mag paradox klingen, aber ein Hund kann tatsächlich lernen, sich – bis zu einem gewissen Grad – auf ein Signalwort hin zu entspannen. Wenn er gelernt hat, das Signalwort – es kann auch eine bestimmte Berührung oder sogar ein bestimmter Geruch sein – mit einem subjektiven Gefühl der Entspannung zu verknüpfen, kann ein Entspannungszustand so künstlich ausgelöst werden.
Dazu muss das Entspannungs-Signal natürlich erst einmal aufgebaut werden, schließlich muss der Hund lernen, es mit seinem persönlichen Wohlgefühl zu verknüpfen. Wenn jedes Mal, wenn er völlig entspannt in seinem Wellness-Bereich liegt, ein bestimmtes, deutliches Signalwort genannt wird, wird der Hund bald auf dieses Wort konditioniert sein. Natürlich ist es wichtig, das Signal immer wieder neu aufzuladen und in echten Entspannungssituationen zu nennen.
10. Wellness-Erziehung für den Hund
Auch im Bereich der Hundeerziehung können wir etwas für einen entspannten Hund tun. Zum einen, indem wir selbst immer souverän und gelassen bleiben, um unserem Hund damit zu signalisieren, dass wir alles unter Kontrolle haben. Zum anderen aber auch, indem wir ihm nicht zu viele Entscheidungen überlassen.
Wenn der Hund weiß, dass er sich auf seinen Menschen verlassen kann und dass sein Mensch die Initiative übernimmt, kann er deutlich relaxter durch die Welt gehen, als wenn er sich für alles selbst verantwortlich fühlt. Dem Hund nicht ständig Aufmerksamkeit zu schenken, ihn auch einmal zu ignorieren, lehrt ihn, gelassen abzuwarten, bis er auf Euch reagieren kann. Ein Hund, dessen Aufforderungen ständig nachgegangen wird, steht dagegen immer unter Strom und kann sich nur schwer entspannen. (je)
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