Behandlung und Therapie am Rücken
Hilfsmittel: Slalomgegenstände
Auch der Slalom ist vielen aus dem Hundesport bekannt. Dafür braucht Ihr aber nicht zwangsläufig eigene Slalomstangen oder Pylonen, wie man es vom Hundeplatz kennt. Ihr könnt aus einfachen Haushaltgegenständen einen Slalom-Parcours in Eurem Garten aufbauen: Papierkörbe, Blumentöpfe oder große Steine genügen vollkommen. Beim Abstand der Gegenstände könnt Ihr euch an der Größe des Hundes orientieren: Der Abstand entspricht der Rückenlänge eures Hundes oder etwas weniger. Ziel der Slalom-Übung ist es, die Seitwärtsbewegung der Wirbelsäule, die Koordination und die gleichmäßige Belastung der Gliedmaßen zu fördern. Das ist wichtig, da der Hund beispielsweise im Spiel auch ruckartig Drehbewegungen ausführt. Ist er trainiert, können diese Bewegungen seinem Rücken nichts anhaben.
Ablauf: Nehmt Euren Hund an die Leine und führt ihn bei Fuß. Sichert Euch mit direkter Ansprache, Leckerchen oder einem Spielzeug seine Aufmerksamkeit, so dass er Euch beim Laufen anschaut. Führt ihn nun in Schlangenlinien durch den Slalom-Parcours oder um einzelne Gegenstände herum. Meistens kann der Hund die Drehung in eine Richtung besser, als in die andere. Fördert beide Seiten, so dass der Hund am Ende beide Drehungen mit Freude und leichtfüßig ausführen kann. Wichtig ist es auch hier, dass die Übung langsam ausgeführt wird.
Zeit: Vier bis sechs Slalom-Gegenstände bei zwei Wiederholungen reichen für den Anfang. Beherrscht der Hund die ganze Runde und auch die einzelnen Drehungen um einen Slalom-Gegenstand, könnt Ihr die Übung und damit auch die Zeit und die Gegenstände ausweiten. Habt Ihr nicht genug Gegenstände, erhöht einfach von Zeit zu Zeit die Wiederholungen.
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