Kind & Hund

Hygiene-Regeln und Parasiten-Prophylaxe

Es sind Momente, die irgendwie magisch anmuten: der Blick aus leuchtenden Kinderaugen trifft auf einen seelenvollen Hundeblick, vorsichtig tastende kleine Hände erforschen das glänzende Fell, die Hunderute verkündet leise Freude, die Hundenase stubst mit aller Achtsamkeit in das strahlende Kindergesicht. Doch wenn Kind und Hund zusammenleben, sollten einige Hygiene-Regeln beachtet werden – und die sorgfältige Parasiten-Prophylaxe!

Zwischen Hund und Kind kann eine große, intuitive Nähe herrschen, die wir Erwachsene oft nur als Außenstehende bestaunen können. Und auch in gesundheitlicher Hinsicht können Hunde eine sehr positive Wirkung auf Kinder haben. Beim Spiel mit dem Hund erhält das Kind Bewegung, beim täglichen Spazierengehen frische Luft. Das kindliche Immunsystem wird durch den Hund förmlich trainiert und damit gestärkt. Für das seelische Gleichgewicht ist ein Hund ohnedies ausgesprochen förderlich.

Nach dem Streicheln: Hände waschen!

Doch damit das Kind die Nähe zu seinem vierbeinigen Freund unbeschwert genießen kann, gilt es einige hygienische Grundregeln zu beachten. Nach dem Streicheln des Hundes sollten Kinder die Hände waschen – insbesondere vor den Mahlzeiten. Außerdem sollte der Hund seine Liebesbezeugungen nicht allzu herzlich in Form von Hundeküssen ausdrücken – das gesundheitliche Risiko (insbesondere der Übertragung von Würmern) ist zu groß.

Die Schlafplätze von Kind und Hund genießen Exklusivitätsrecht – auf beiden Seiten: Während der Hund nichts im Bett des Kindes zu suchen hat, sollte auch das Kind den Hundekorb meiden.

Parasitenprophylaxe ist wichtig

Dass bei einem Vierbeiner in einem Haushalt besondere Sorgfalt in Sachen Parasitenprophylaxe, Gesundheitsvorsorge und Pflege gelten sollte, versteht sich eigentlich von selbst. Einige wenige Parasiten beim Hund sind auch auf den Menschen übertragbar – die sogenannten Zoonosen. Dazu gehören neben Giardien auch Würmer.  Eine sinnvolle Entwurmungs-Strategie ist daher besonders wichtig, wenn Kind und Hund zusammen leben. Auch einige Milbenarten, die z. B. Räude beim Hund verursachen, können vom Hund auf Menschen übertragen werden.

Das Haus sollte regelmäßig intensiv von Hundehaaren gereinigt werden. Alle Mitglieder der Familie sollten darüber hinaus gegen Tetanus geimpft sein, denn auch bei absolut gutmütigen Hunden kann es im Eifer des Gefechts beim Spielen einmal zu Kratzern kommen. (je)

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