Zeig mal Deine Ohren! Wer bei diesen Worten an wilde Fluchten vor körperpflegenden Elternteilen denkt, sollte diesen sehr verständlichen Reflex nicht auch noch beim Hund heraufbeschwören. Die Pflege der felligen Schlappohren bedarf weder roher Gewalt noch tiefer Eingriffe.
Wer mindestens einmal die Woche einen Blick unter die schützenden Hörlappen seines Vierbeiners wagt, kann bei diesem lästige Erkrankungen vermeiden. Bei auffälligen Ablagerungen, Gerüchen oder Verfärbungen sollte man die Beobachtung intensivieren und gegebenenfalls einen Tierarzt aufsuchen. Anzeichen von ungesunden Ohrzuständen können auch häufiges Kratzen, Jucken und Beißen an den besagten zwei Stellen sein. Sind hierfür keine Zecken, Flöhe oder ähnliche Ungetiere verantwortlich, sollte man auch diese Zeichen ernst nehmen.
Gehorcht er nicht, oder hört er nur schlecht?
Mensch und Tier, im Leid vereint: Wie von der eigenen Spezies bekannt, kommt es auch beim Hund häufiger zu Alterstaubheit. Sie kann trotz vorbildlicher Ohrenpflege auftreten und lässt sich daher nicht vermeiden. Den meisten anderen Erkrankungen im Großraum Ohr kann man aber begegnen, und so sollte man sich nicht scheuen, die Rolle des Herrchens oder Frauchens in ähnlicher Weise zu spielen, wie es die lästigen Eltern früher getan haben. Auch wenn man dafür nicht immer Begeisterung beim umhegten Wesen auslöst...
Man verlasse das Ohr und folge dem Schnauzenverlauf in Richtung Spitze - etwa auf halbem Weg begebe man sich eine kurze Distanz nach unten und klappe die Leffzen hoch - schon hat man das nächste Objekt inniger Pflege vor sich: die Zähne.
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Teil 1 der Hundepflege-Serie: Die Augen
Teil 2 der Hundepflege-Serie: Die Ohren
Teil 3 der Hundepflege-Serie: Die Zähne
Teil 4 der Hundepflege-Serie: Die Vierbeiner-Pfoten
Teil 5 der Hundepflege-Serie: Das Fell
Teil 6 der Hundepflege-Serie: Parasiten
Teil 7 der Hundepflege-Serie: Das Baden
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