Hundepflege - Serie

Teil 1: Die Hunde-Augen

Ich schau Dir in die Augen, Hündchen - heißt also Regel eins für die Vierbeiner-Pflege. Nicht, dass dies wichtiger wäre als die Begutachtung der anderen Körperregionen - aber irgendwo muss man ja anfangen. Nun sollte man sich allerdings nicht in den tiefen Pupillen des geliebten Freundes verlieren, sondern auch die Oberfläche und die Umgebung visuell abtasten.

 

Wer dabei regelmäßig auf zwei Dinge achtet, ist auf dem Weg zum Pflege-Pokal schon sehr weit vorn: Erstens, Rückstände in den Augenwinkeln und im Fell nahe der Augen sollten mit einem trockenen Tuch - idealerweise aus Papier - entfernt werden. Sie können zu Entzündungen führen, die letztlich den Sehapparat des Hundes beeinträchtigen könnten. Zweitens: Bindehautentzündungen beim Hund sollten früh erkannt werden. Während leichte Rötungen, die etwa durch Wasserkontakt oder Zug beim Autofahren hervorgerufen werden, meist nach ein bis zwei Tagen von alleine verschwinden, sollte man bei hartnäckigeren Reizungen unbedingt einen Tierarzt aufsuchen. Bevor das Ganze chronisch wird, kann der Weißkittel dann die richtige Behandlung zum richtigen - nämlich frühzeitigen - Zeitpunkt beginnen. Einige Augenerkrankungen, wie der Grüne Star beim Hund müssen möglichst schnell behandelt werden, weil sie dem Hund große Schmerzen bereiten.   

 

Erkrankungen meist im Alter

 

Wie beim Menschen treten Schwächungen und Trübungen des Augenlichts auch beim Vierbeiner meist erst im gehobeneren Alter auf. Eine getrübte Linse muss dabei nicht zwangsläufig dazu führen, dass der Hund erblindet, sollte aber unbedingt vom Veterinärmediziner besehen werden. Treten solche Veränderungen bereits in jungen Hundejahren auf, gibt es die Möglichkeit, mit künstlichen Linsen für den richtigen Durchblick zu sorgen. Eine Mögliche Ursache für eine getrübte Linse ist der Graue Star beim Hund, der unbehandelt zur Blindheit führen kann.  

 

Allgemein gilt also: Wer seinem Begleiter täglich in die treuen Augen schaut und Auffälligkeiten richtig deutet bzw. sich nicht davor scheut, sie vom Profi deuten zu lassen, der kann hinter dem Punkt Augen einen Haken auf der Pflegeliste machen.

 

Augen gecheckt - nur Treue entdeckt? Dann geht es weiter zur nächsten Pflege-Station: den Ohren.


Alle Seiten im Überblick:

 

Teil 1 der Hundepflege-Serie: Die Augen

 

Teil 2 der Hundepflege-Serie: Die Ohren

 

Teil 3 der Hundepflege-Serie: Die Zähne

 

Teil 4 der Hundepflege-Serie: Die Vierbeiner-Pfoten

 

Teil 5 der Hundepflege-Serie: Das Fell 

 

Teil 6 der Hundepflege-Serie: Parasiten

 

Teil 7 der Hundepflege-Serie: Das Baden

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