FSME bei Hunden

Viruserkrankung bei Hunden - FSME

Die FSME bei Hunden (Frühsommer Meningoenzephalitis) ist eine Viruserkrankung, die durch Zeckenbisse ausgelöst wird. Die FSME kann schwere Hirnhautentzündungen verursachen. Besonders oft kommt diese Erkrankung in Süddeutschland vor. Die FSME bei Hunden und anderen Tieren kommt selten vor. Die meisten Tiere scheinen eine natürliche Abwehrkraft gegen diese Erkrankung zu haben. Menschen erkranken dagegen häufiger an der FSME. Eine Übertragung von einem Hund auf einen Menschen ist jedoch nicht bekannt. Sowie für Menschen als auch für Hunde kann diese Erkrankung lebensbedrohlich sein.   

Hunde erkranken an einer FSME selten, dennoch kann die FSME lebensbedrohlich für den Hund werden.

Was verursacht eine FSME?

Zecken gelten als Auslöser verschiedener Erkrankungen bei Hunden. Auch die FSME wird durch Zeckenbisse übertragen. Ca. 2 Prozent der Zecken, die zuvor ein infiziertes Kleintier gebissen haben,  übertragen diese gefährliche Infektion. Große Tiere erkranken an der FSME unerklärlicher Weise öfter als kleinere Hunderassen. Aber auch wenn eine infizierte Zecke Euren Hund gebissen hat, heißt das nicht, dass der Hund an der FSME erkrankt ist. Wenn das Immunsystem des Hundes nicht geschwächt ist, bricht die Erkrankung beim Hund häufig gar nicht aus. In seltenen Fällen kommt es zu einer Infektion, die bei dem Hund sehr schwer verlaufen und manchmal auch tödlich enden kann. 

Symptome einer FSME

Wenn Ihr euch mit Eurem Hund in Risikogebieten aufgehalten habt und nach ca. einer Woche Euer Hund sehr hohen Fieber bekommen hat, kann das auf eine FSME-Infektion hindeuten. Der Hund kann plötzlich aggressiv oder teilnahmslos werden.  Manchmal kommt es zu Lähmungen und Krampfanfällen. In einigen schweren Fällen kann der Hund nicht selbstständig Kot und Urin absetzen.

FSME – behandeln und vorbeugen

Wenn Ihr bei Eurem Hund oben beschriebene Symptome beobachtet, müsst ihr möglichst schnell einen Tierarzt aufsuchen. Wenn der Tierarzt im Blut Eures Hundes Antikörper feststellt,  muss schnell gehandelt werden. Bei Tieren, die unter Krampfanfällen leiden, sollte eine stationäre Behandlung erfolgen. Antibiotika kommen oft zum Einsatz. Bei einem leichteren Verlauf der Krankheit ist eine Genesung des Hundes möglich. In einigen Fällen kann es zu einem chronischen Verlauf der Krankheit kommen. Bei einem schweren Verlauf der FSME muss der Hund leider eingeschläfert werden, um ihm unnötiges Leid zu ersparen.  Auch wenn das Einschläfern des Hundes meistens schwer fällt, solltet Ihr das bei einer Krankheit, die die Lebensqualität des Hundes so stark beeinträchtigt, in Betracht ziehen. Ihr könnt aber einiges tun, um diese Erkrankung zu vermeiden. Eine Impfung gegen die FMSE gibt es leider nicht, aber ein Parasiten-Schutz beim Hund kann einen Zeckenbefall verhindern. Somit wird das Risiko einer FMSE-Erkrankung minimiert. 

Bildquelle:

fotolia.com, Urheber: 
Dogs 

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Ist diese Erkrankung Euch auch bekannt?

Was unternehmt Ihr, damit Euer Hund an solche Krankheiten nicht erkrankt? Welche Mittel gegen Zeckenbisse findet Ihr besonders gut? Schreibt uns doch in den Kommentaren – wir freuen uns auf Eure Erfahrungen und Meinungen!

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