Hunde-Tod: Promis trauern um Hunde

Hunde-Trauer bei den Großen und Berühmten

Im Sterben sind wir alle gleich, heißt es. Im Trauern auch. Wer um seinen Hund trauert, schämt sich oft dafür, weil er nicht weiß, ob diese Trauer angemessen ist. Doch wir befinden uns in prominenter Gesellschaft - von Alexander dem Großen bis zu Ozzy Osbourne, viele Berühmtheiten taten sich schwer damit, den Tod ihres Hundes zu verkraften.

 

Wenn der eigene Hund stirbt, interessiert es eigentlich herzlich wenig, welchem Promi es einst genauso erging. Doch wenn wir mit verquollenem Gesicht umher laufen und verständnisloses Kopfschütteln von manchen Mitmenschen erhalten, ist es vielleicht tröstlich zu wissen, dass unsere Trauer um Hunde keine Schwäche ist, derer wir uns schämen müssten.

 

Schwäche ist sicher keine Charaktereigenschaft, die wir dem großen Feldherrn Alexander dem Großen zuordnen würden, der einst das größte Weltreich der Geschichte schuf. Die Legende besagt, dass sein treuer Hund Peritas ihm in einer Schlacht das Leben rettete – und sein eigenes dabei verlor. Alexander trauerte tief um seinen Freund. Dass er sogar eine Stadt nach ihm benannte, ist ein historisches Faktum.

 

Hunde-Trauer bei Friedrich dem Großen

 

Auch der große Preußenkönig Friedrich der Große war voller Trauer, als seine Lieblingshündin starb. Seine große Trauer war ihm ein wenig peinlich, wie er seiner Schwester in einem Brief gestand. Doch diese wusch ihm gehörig den Kopf und erklärte, die Trauer um seine liebe Freundin sei keine Schwäche, sondern im Gegenteil eine bewunderswerte Stärke! Friedrichs Wunsch, nach seinem Tod bei seinen Hunden - denen er natürlich prachtvolle Hunde-Bestattungen zuteil werden ließ - begraben zu werden, wurde ihm leider nie erfüllt.

 

Der berühmte Adalbert Stifter gestand, dass er tagelang niedergeschmettert war und nicht einmal arbeiten konnte, als sein Hund gestorben war. Seinem Schriftstellerkollege Mark Twain war klar, dass er viel lieber in den Himmel der Hunde kommen würde als in den der Menschen und Lord Byron verfasste einen wundervollen Nachruf auf seinen Neufundländer. Fürst Bismarcks letzter Satz galt seiner geliebten Dogge, die er um zwanzig Jahre überlebt hatte. Auch von Präsident Nixon wird berichtet, dass er auf dem Sterbebett seiner Hunde gedachte.

 

Hunde-Trauer bei Ozzy Osbourne und Micky Rourke

 

Auch unsere heutigen Promis geben gerne zu, um ihre Hunde zu trauern. Ozzy Osbourne und Jessica Simpson, deren Hunde einem Kojoten zum Opfer fielen, teilten ihre Trauer über den Nachrichtendienst Twitter mit der ganzen Welt. Micky Rourke, den wohl niemand als Weichling bezeichnen würde, war am Boden zerstört, als seine Loki für immer gehen musste. Nick Lachy, Dita von Teese, Rob Thomas oder Dolly Buster – so unterschiedliche diese Stars und Sternchen auch sind, die aufrichtige Trauer um ihre Hunde verbindet sie. (je)