Tierärzte - so finden Sie den Richtigen Teil 2

Tierarzt-Ausstattung ist nicht Alles

 

Eine umfangreiche Diagnoseausstattung macht noch lange nicht den perfekten Tierarzt aus. Doch der Tierarzt kann noch so gut sein – wenn er nicht über moderne, schnelle Diagnoseverfahren wie Röntgen, Labortechnik oder Ultraschall verfügt, kann dem Hund nicht schnell und unkompliziert geholfen werden. Die Überweisung an eine Tierklinik oder das Einschicken von Urin und Blut verzögern eine Behandlung und kosten im Notfall wertvolle Zeit.

 

 

 

Tierarztpraxis: Ordnung muss sein


Hundehalter sprechen gerne über ihren Vierbeiner. Aber seine gesamte Krankengeschichte jedesmal zum Besten geben zu müssen, ist nicht nur lästig, sondern bei einer gezielten und sinnvollen Behandlung auch sehr hinderlich. Ein guter Tierarzt hat deshalb bei der Behandlung die Akte oder Computerdatei mit allen wichtigen Informationen über den Hund offen vor sich liegen und ist damit absolut im Bilde.

 

Tierärzte müssen auf Hygiene Wert legen

 

Eigentlich sollte sie selbstverständlich sein, ist es aber leider nicht immer: Ein blitzsauberes Wartezimmer, vor allem aber ein desinfiziertes Behandlungsbesteck und ein desinfizierter Behandlungstisch sind in jeder Praxis unerlässlich.

 

Hunde-Halter schätzen den Servicegedanken


Für die meisten Hundehalter ist der Tierarztbesuch ein notwendiges Übel – für Hunde gilt das umso mehr. Moderne Tierärzte gestalten den Aufenthalt bei Ihnen so angenehm wie möglich. Das beginnt bei kurzen Wartezeiten oder zumindest Auskunft über die Wartezeiten, die mit einer Gassi-Runde verkürzt werden kann, geht über eine großzügige und hundegerechte Aufteilung des Wartezimmers mit Nischen oder Sichtschutz für ängstliche Hunde bis hin zu Serviceleistungen wie Tiertaxi, Schulungsangebote für Hundehalter, eine gute Belüftung oder einen Café-Automaten.

 

Tierarzt-Kosten sollten transparent sein

 

Die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) bestimmt, wieviel ein Tierarzt für eine bestimmte Behandlung berechnen darf. Das ist sinnvoll, damit unter den Tierärzten kein wirtschaftlicher Wettbewerb stattfindet, bei dem die Qualität der Behandlung womöglich leidet. Ein guter Tierarzt klärt bereits im Vorfeld über die Kosten eines Diagnoseverfahrens oder einer Behandlung auf und erstellt auf Wunsch gerne eine aufgeschlüsselte Rechnung.

 

Tierarzt sollte in Notfällen erreichbar sein

 

Wenn der Hund vergiftet wurde oder einen Verkehrsunfall hatte, ist die Panik groß. Ein guter Tierarzt ist deshalb auch im Notfall erreichbar oder gibt auf einem Anrufbeantworter zumindest die Nummer des notdiensthabenden Tierarztes oder einer Tierklinik mit 24-Stunden-Notdienst an.

 

Tierarzt-Hausbesuche sollten möglich sein

Es klingt altmodisch, ist aber ein wichtiger Bestandteil des Angebotes eines richtig guten Tierarztes: In Ausnahmefällen, insbesondere beim Einschläfern eines Hundes, sollte er bereit sein, auch mal einen Hausbesuch abzustatten. Zumindest aber sollte er einen Abschiedsraum in seiner Praxis bieten und pietätvoll mit dem Patienten und seiner Menschen umgehen.

 

Tierarzt sollte über Alternative Heilmethoden Bescheid wissen

 

Es gibt in der Behandlung von Hunden mittlerweile eine breite Palette an alternativen Möglichkeiten: von der Hunde-Homöopathie bis hin zu Farbtherapie oder Bachblütentherapie. Ein moderner Tierarzt kennt die modernen Alternativmethoden oder kann zumindest kompetente Ansprechpartner nennen und mit ihnen zusammenarbeiten. (je)

Weitere Artikel zum Thema Hunde-Gesundheit: