Die Akupunktur ist ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin und damit viele tausend Jahre alt. Schon im zweiten Jahrhundert vor Christus wurden Fischgräten oder Bambussplitter verwendet, um die Akupunkturpunkte zu stimulieren. Auch bei Hunden wird Akupunktur erfolgreich eingesetzt.
Die chinesische Medizin geht davon aus, dass die Lebensenergie eines Lebewesens, das sogenannte Qi, in festgelegten Kanälen durch den Körper fliesst.
Diese Kanäle, Meridiane genannt, verfügen über bestimmte Punkte, an denen sie stimuliert werden können. Diese Akupunkturpunkte werden mit Nadeln aus Gold, Silber oder Stahl, durch Laser oder auch mit sanftem Fingerdruck (Akupressur) gereizt.
Gestörte Regulationskreise sollen auf diese Weise positiv beeinflusst werden. Bei Hunden ist Akupunktur insbesondere bei Rückenleiden, Atemwegserkrankungen, Gelenkproblemen, Durchblutungsstörungen, Entzündungen aller Art, Hautproblemen, Stoffwechselstörungen, Magen-Darm-Erkrankungen, Muskelerkrankungen und zur allgemeinen Schmerzlinderung sinnvoll. Akupunktur wird auch erfolgreich in Ergänzung zur Homöopathie eingesetzt.
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