Alternative Heilmethoden: Homöopathie

Hunde ganzheitlich behandeln

Auf die moderne Veterinärmedizin kann kein Hundehalter verzichten. Aber auch gute Tierärzte wissen das breite Angebot an alternativen Heilmethoden zu schätzen, setzen naturheilkundliche und ganzheitliche Ansätze gerne zur Unterstützung der konventionellen Therapie ein oder arbeiten eng mit ausgebildeten Tierheilpraktikern zusammen. Auch für Hundehalter ist es sinnvoll zu wissen, welche alternativen Ansätze es gibt, wie sie funktionieren und in welchen Fällen sie helfen können.

Denn Naturheilkunde für Hunde besteht keineswegs nur aus der Homöopathie, wie oft angenommen wird. Im Gegenteil ist die Homöopathie für Hunde eine eigenständige Therapieform neben anderen ganzheitlichen Ansätzen.

Die ganzheitlichen Ansätze für sich in Anspruch, im Unterschied zur Schulmedizin nicht lediglich ein isoliertes Symptom zu behandeln, sondern die Symptomursache in Zusammenhang mit der Gesamtbefindlichkeit und Gesamtpersönlichkeit eines Lebewesens.

Wir haben einen Überblick über die gängigen alternativen Heilmethoden zusammengestellt.

Hunde-Homöopathie

Die Homöopathie (griech: „Ähnliches“ und „Leiden“) ist, obgleich inzwischen weit verbreitet und teilweise hocherfolgreich praktiziert, wissenschaftlich nicht anerkannt. Ihr Begründer, der deutsche Arzt Samuel Hahnemann, veröffentlichte diese Lehre Ende des 18 Jahrhunderts.

Ihr wichtigstes Prinzip, das sie gleichzeitig von der herkömmlichen Medizin unterscheidet, lautet: Ähnliches soll mit Ähnlichem geheilt werden. Durch die Anwendung eines Reizes, der der Krankheit ähnelt, soll der Körper zur Selbstheilung angeregt werden. Dabei gilt, ebenfalls im Unterschied zur Schulmedizin: je verdünnter (potenzierter) das Mittel verabreicht wird, desto höher ist seine Wirksamkeit.

Bereits seit 1815 werden auch Tiere homöopathisch behandelt, Samuel Hahnemann selbst hatte schon darauf hingewiesen, dass die Homöopathie auch eine geeignete Behandlungsmethode für Haustiere sei.

Hunde-Homöopathen betreiben genaue Ursachenforschung

Die Homöopathie für Hunde nimmt für sich in Anspruch, im Gegensatz zu vielen Schulmedizinern sorgfältigere Ursachenforschung zu betreiben. Symptome sollen nicht einfach unterdrückt oder abgeschaltet werden, sondern zunächst in ihrer ganzen Tragweite verstanden werden, um die Ursache heilen zu können. Dabei wird nicht nur die körperliche, sondern auch die seelische Ebene betrachtet, da das Tier als eine Einheit gesehen wird.

Daher ist auch nicht jedes Mittel für jedes Tier geeignet. Die Wahl des richtigen Mittels wird vom erfahrenen Homöopathen nach einer eingehenden Persönlichkeitsanalyse getroffen. Eine genaue Erfassung der Symptome ist ebenfalls notwendig: wo treten die Symptome auf, wann genau, wie genau? Dabei werden nicht nur körperliche Ursachen, sondern auch alle anderen möglichen Ursachen, von Umweltwirkungen über Veranlagungen, Lebensführung, Schicksalsschläge und Traumata und vieles mehr in Erwägung gezogen und genau geprüft.

Homöopathie und Schulmedizin müssen sich jedoch nicht gegenseitig ausschließen. Viele Tierärzte haben sich mittlerweile homöopathisch ausbilden lassen oder arbeiten mit Tier-Homöopathen Hand in Hand. Entscheidend bei der homöopathischen Behandlung ist auch die Mitwirkung des Hundehalters.

Hunde-Homöopath arbeitet eng mit dem Hunde-Halter zusammen

Denn der Homöopath verlässt sich nicht nur auf die offensichtlichen Informationen, sondern braucht die Einschätzungen des Hundehalters. Ob eine homöopathische Behandlung erfolgreich sein kann, hängt also nicht zuletzt davon ab, wie genau der Hundehalter seinen Hund wirklich kennt.

 

Diese alternativen Behandlungsmethoden gibt es noch für Hunde:

Alternative Heilmethoden für Hunde - Akupunktur

Alternative Heilmethoden für Hunde - Bach-Blütentherapie

Alternative Heilmethoden für Hunde - Farb- und Edelsteintherapie

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