Heilen mit Pflanzen: Teufelskralle

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Für eine Vielzahl von Erkrankungen und Beschwerden gibt es nicht nur chemische Mittel. Auch Heilpflanzen können eine hilfreiche Wirkung entfalten, die eine chemische Therapie unterstützt oder vielleicht auch ersetzt.

Eine dieser Pflanzen ist die sogenannte Teufelskralle. Bei dieser Pflanze handelt es sich um ein Gewächs mit einem überaus breiten Wirkungsspektrum. So wirkt die Teufelskralle gegen zahlreiche Beschwerden. Die Heimat des Gewächses liegt in Afrika.

Von Unkraut zu Heilkraut

Die Afrikanische Teufelskralle gedeiht in trockenen Regionen, in Savannen- und Grasgebieten, auf sandigen Untergründen oder auch im Schwemmland. Während die Pflanze jahrzehntelang als Weideunkraut galt, wird seit einigen Jahren vermehrt ein reger Handel mit der Pflanze betrieben. Verantwortlich für diese Entwicklung sind die medizinischen Eigenschaften der Pflanze. 

Der Name stammt von ihren Früchten, weil diese eine krallenartige Gestalt annehmen. Die Blätter sind von einer graugrünen Farbe, die Blüten weisen eine gelbe oder violette Färbung auf. Für den medizinischen Stoff wird die Pflanzenwurzel verwendet. In Zusammenhang mit den Beschwerden und der spezifischen Anwendung wird Teufelskralle in Form von Tees, Tinkturen oder auch Kapseln verwendet.

Teufelskralle hemmt Entzündungen

Die Einsatzmöglichkeit der Teufelskralle bei Hunden ergeben sich aus den Eigenschaften der Teufelskralle. Dabei kommen besonders die schmerzstillenden und entzündungshemmenden Eigenschaften der Teufelskralle zum Einsatz. Die Pflanze enthält unterschiedliche Wirkstoffe. Welche der Stoffe für die Wirkung zuständig sind, ist bislang noch nicht geklärt.

So kann zum Beispiel eine Arthritis, eine Entzündung von Gelenken, durch eine Anwendung mit Teufelskralle deutlich verbessert werden. Aufgrund der schmerzreduzierenden und die Schwellung abbauenden Wirkung bleibt das Gelenk nach wie vor beweglich. Durch die entzündungsreduzierende Wirkung wird eine Entzündung erfolgreich behandelt. Wesentlich bei der Heilung ist, das betroffene Gelenk nicht zu sehr zu belasten, jedoch auch nicht zu schonen. Denn das könnte zu einer Verschlechterung sowie zur Fehlbelastung der anderen Gelenke führen.