Hundepflege von innen Teil 4

Hunde-Pflege mit Kieselerde

Hunde benötigen, wie alle Lebewesen, bestimmte Mineralstoffe, um gesund zu bleiben. Kieselerde soll die Versorgung mit lebenswichtigen Mineralstoffen wie beispielsweise Silicium auf natürliche Weise sicherstellen.

Menschen greifen immer öfter zu Kieselerde oder Silicea terra als Nahrungsergänzung. Auch für Hunde gibt es Kieselerde-Pulver, das unter das Futter gemischt werden kann. Der Hauptbestandteil: Kieselsäureanhydride, ein Siliziumdioxid . Diese sollen Haut, Krallen, Knochen und Bindegewebe stärken und gesund erhalten. Wissenschaftlich ist die Wirkung der Kieselerde bislang nicht nachgewiesen.

Hunde-Senioren mit Kieselerde versorgen

Die genaue Aufgabe von Silicium im Körper ist noch nicht vollständig erforscht. Es scheint jedoch, dass Silicium für die Entwicklung und Gesundherhaltung der Knochen eine wichtige Rolle spielt. Insbesondere bei Hunden, die im Hundesport aktiv sind, sowie bei jungen oder alten Hunden kann Kieselerde deshalb vorbeugend gegeben werden. Auch zur Stabilisierung des Immunsystems und für die Gesundheit von Fell und Haut wird Kieselerde gegeben. Negative Begleiterscheinungen sind bislang nicht bekannt.

Kieselerde in der Naturheilkunde

In der Naturheilkunde für Hunde spielt Kieselerde eine große Rolle. Man geht hier davon aus, dass die Versorgung mit wichtigen Mineralstoffen heute nicht mehr durch die Nahrungszufuhr gewährleistet werden kann. Der Grund: Durch den einseitigen und intensiven Ackerbau werden dem Boden wichtige Nährstoffe entzogen. Deshalb können die angebauten Pflanzen nicht mehr genügend wichtige Mineralstoffe aus dem Boden aufnehmen. Das wirkt sich auch auf die Ernährung von Mensch und Haustier aus.

Mit der gezielten Supplementierung von Kieselerde kann Mangelerscheinungen vorgebeugt werden. Im Zweifel sollten Hundehalter die Nahrungsergänzung vorab mit dem Tierarzt oder Tierheilpraktiker ihres Vertrauens abklären.

Hundepflege von innen - Teil 1: Einleitung

Hundepflege von innen - Teil 2: Essentielle Fettsäuren

Hundepflege von innen - Teil 3: Bierhefe-Kuren

Hundepflege von innen - Teil 4: Biotin

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