Hundegeruch – was hilft?

Frische-Tipps gegen Hundegeruch in der Wohnung

Hunde haben einen gewissen Eigengeruch. Den Geruch unseres eigenen Hundes empfinden wir meist gar nicht als störend, sondern im Gegenteil oft als vertraut und angenehm. Doch eine Wohnung, in der jeder Winkel nach Hund riecht – das muss nicht sein. Mit unseren Tipps kommt Frische in Euer Zuhause!

Hundefreunde kennen das: Beim Nachhausekommen begrüßt uns nicht nur unser treuer Vierbeiner, sondern auch ein hartnäckiger Hundegeruch. Hundegeruch setzt sich in Polstern und Textilien fest und verteilt sich in der gesamten Wohnung. Das ist oft sogar uns hartgesottenen Hundefreunden lästig – und richtig unangenehm wird es, wenn sich Besuch ankündigt.

Hundebetten sollten regelmäßig gereinigt werden

Textilien sind in Hundehaushalten besonders problematisch. Der Bezug vom Hundebett, Liegedecken oder Sofabezüge sollten deshalb regelmäßig gewaschen werden. Vorsicht ist bei künstlichen Duftsprays angesagt. Diverse Haushaltshelfer versprechen, unangenehme Gerüche zu neutralisieren – oft verbirgt sich dahinter allerdings eine echte Chemiekeule. Die Atemwege von Hund und Mensch können darauf empfindlich reagieren. Nicht selten könnten Chemikalien  Allergien oder eine Bronchitis bei Hunden verursachen. Besser ist es, auf natürliche Alternativen zurück zu greifen. Getrockneter Lavendel oder natürliche Duftöle leisten hier gute Dienste. Allerdings sollte auch mit natürlichen Duftstoffen sparsam umgegangen werden.

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Auch mit der richtigen Hundepflege kann viel gegen unangenehme Gerüche getan werden. Regelmäßiges Fellpflege entfernt verfilzte Wolle und abgestorbenes Haar, in dem sich Gerüche besonders leicht bilden und festsetzen können. Abgestorbenes Haar, Staub und Schmutzpartikel werden mit dem FURminator Pflegewerkzeug entfernt und die Haut kann wieder frei atmen.

Doch auch der gepflegteste Vierbeiner kann einen dezenten Hundegeruch verströmen. Bei einigen Hunderassen ist dies stärker ausgeprägt als bei anderen. Labrador Retriever beispielsweise besitzen als auf den Wasserapport spezialisierte Hunde ein leicht öliges Fell, das häufig einen intensiveren Eigengeruch verströmt.

Riecht der Hund unangenehm, kann das auch daran liegen, dass er minderwertiges  Hundefutter erhält. Ein hochwertiges Hundefutter wird vom Organismus optimal verwertet, Ausdünstungen werden weitestgehend vermieden. Dennoch kann es – insbesondere bei unkastrierten Hündinnen oder Rüden – hin und wieder zu Phasen kommen, in denen der Hund intensiver riecht. Hier hilft frische Petersilie, die gehackt und unter das Hundefutter gemischt wird. Auch Chlorophyll-Tabletten neutralisieren den Körpergeruch des Hundes weitgehendst – sie sind in der Apotheke rezeptfrei erhältlich.

Hundegeruch: Tierarztbesuch schafft Klarheit

Bei langfristigem, hartnäckigem Hundegeruch sollte in jedem Fall ein Tierarzt aufgesucht werden. Denn auch Probleme mit den Analdrüsen oder eine Hauterkrankung kann die Ursache sein. Sind Leber oder Niere in ihrer Funktion beeinträchtigt, kann auch das unangenehme Gerüche bewirken. Ein Blutbild schafft hier Klarheit. (je)

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