Stadtknigge für Straßenköter

Benimmregeln für Vierbeiner

Ob es Ihnen gefällt oder nicht: Sobald Sie sich mit Hund in die Öffentlichkeit begeben, stehen Sie im Rampenlicht. Der Grund: Mit Hund an der Leine wird man immer ganz genau beobachtet, oft angelächelt, angesprochen und ist - eh man sich's versieht – in's  fröhlichste Gespräch verwickelt! Kurz: Mit Hund werden Sie zur öffentlichen Person! Machen Sie das Beste draus – den Hunden zuliebe.

 

Stadtknigge für Hund und Mensch

 

1. Als Stadthundehalter haben wir natürlich immer Tüten dabei, um aufheben und entsorgen zu können, was unser Hund in Grünanlagen oder an sonstigen öffentlichen Plätzen fallen lässt! Für Vergessliche: Praktische Tütenspender als Schlüsselbundanhänger in Knochenform! Gibt’s in jedem Fachmarkt ab ca. fünf Euro.

 

2. Fremde Personen dürfen erst beschnuppert werden, wenn diese uns deutlich signalisieren, dass sie das auch wünschen!

 

3. Kindern kommt man nicht zu nahe, klaut ihnen keine Brötchen, leckt nicht von ihrem Eis ab!

 

4. Fremde Hunde werden nicht sofort beschnuppert, sondern wir warten auf eindeutige Zeichen des Besitzers, dass dies in Ordnung bzw. auch von der Gegenseite erwünscht  ist (vielleicht ist der Hund krank, aggressiv, läufig  oder gestresst?).

 

5. Wilde Hundetobereien mit lautem Gebelle sind toll – aber bitte nicht in der Einkaufszone.

 

6. In Cafés oder Restaurants liegen unsere Hunde ruhig und unauffällig unter dem Tisch. Jedes Kommen und Gehen nehmen sie gelassen hin - sie haben gelernt, ruhig zu warten, bis es weitergeht.

 

7. In öffentlichen Verkehrsmitteln liegen unsere Hund nicht im Weg herum, hecheln und fiepen nicht vor Aufregung, sondern warten ruhig, bis wir umsteigen.

 

8. In Wiesen und Parks verhalten wir uns rücksichtsvoll und freundlich und tragen damit dazu bei, dass unser Hund nicht nur uns, sondern noch viel mehr Menschen Freude macht. Mehr zu diesem Thema finden Sie unter der Überschrift "Vier Extratipps für mehr Bewegungsfreiheit".

 

9. Im Wald lassen wir den Hund nicht unkontrolliert durchs Unterholz toben, sondern achten darauf, dass er weder das Wild noch andere Mit-Erholungssuchende stört.

 

Die Folge von so viel Umsicht: Nette Hunde und Menschen sorgen langfristig für ein besseres Hundklima in unseren Städten!

 

 

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