Ernährungsfaktoren

Aus welchen Bausteinen die Ernährung Ihres erwachsenen Hundes bestehen sollte und was es sonst zu beachten gibt, erfahren Sie hier:

 

• Wasser: Bei einem erwachsenen Hund macht Wasser etwa 56 % des Körpergewichts aus. Daher ist es unerlässlich, seinem Vierbeiner stets ungehinderten Zugang zu sauberem, frischem Wasser zu verschaffen.

 

• Energie: Der Kern der richtigen Ernährung liegt neben der Fütterung der richtigen Inhaltstoffe vor allem in der richtigen Bemessung des individuellen Energiebedarfs Ihres Tieres. Die Erhaltung des Idealgewichts unterstützt das Verhindern von Adipositas (Fettsucht), welche unterschiedliche Krankheiten hervorrufen kann. Gerade im mittleren Alter nimmt nach neuesten Studien das Risiko eines Hundes, von Adipositas betroffen zu sein, zu und erreicht seinen Höhepunkt. Es ist oft sehr schwierig, Gewicht und Energiebedarf seines Hundes richtig einzuschätzen. Was hilft, ist ein Fütterungsprogramm, das exakt auf die Bedürfnisse junger, erwachsener Hunde zugeschnitten ist. Regelmäßiges Wiegen und die genaue Aufzeichnung des Körpergewichts geben dabei einen guten Entwicklungsüberblick und sind wichtiger Bestandteil eines gelungenen Gewichtsmanagements.

 

• Calcium und Phosphor: Diese Nährstoffe sollten unbedingt in richtiger Menge im Futter enthalten sein. Bei hausgemachtem Futter fällt die Dosierung oft schwer, und auch einige kommerzielle Futter haben beispielsweise einen zu hohen Phosphorgehalt. Insbesondere Letzterer wird mit der Entstehung von Nierenschäden in Verbindung gebracht und sollte daher vermieden werden. Auch die unteren Harnwege Ihres Vierbeiners können durch überhöhte Phosphorwerte im Futter auf Dauer in Mitleidenschaft gezogen werden.

 

• Protein: Eine übermäßige Protein-Fütterung kann zur Weiterentwicklung von Nierenerkrankungen beitragen – insbesondere, weil dies bei einigen Futtersorten mit einem zu hohen Phosphorgehalt einhergeht. Es gibt derzeit keine Hinweise darauf, dass eine Proteinzufuhr über den Bedarf an Aminosäuren hinaus einen positiven Effekt auf Ihren Hund haben könnte.

 

• Natriumchlorid: Junge, gesunde Hunde sind nicht durch hohe Mengen an Natriumchlorid (Salz) im Futter gefährdet. Dennoch sollte man eine übermäßige Aufnahme dieses Inhaltsstoffes vermeiden, da Krankheiten, bei denen Salz zur Verschlechterung führt, oft erst sehr spät diagnostiziert werden können.

 

• Fette und essentielle Fettsäuren: Beide Nährstoffe sind im Futter notwendig. Der Gesamtfettgehalt des Futters sollte allerdings – insbesondere bei einer Neigung zu Übergewicht– reduziert werden. Eine ausreichende Aufnahme von essentiellen Fettsäuren ist hingegen der Schlüssel zur Erhaltung gesunder Haut und eines glänzenden Fells.

 

• Konsistenz der Nahrung: Dir richtige Konsistenz der Nahrung unterstützt die Verminderung von Zahnbelag und Zahnstein und die Erhaltung der Gesundheit des Zahnfleisches. Ein Trockenfutter kann zusätzlich zu seinen Ernährungseigenschaften durch eine speziell entwickelte Konsistenz (z.B. durch bestimmte Faseranordnung) für die Zahngesundheit Ihres Vierbeiners von großem Wert sein.

 

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