13. Feb 2008
Den allermeisten Hundehaltern ist klar, dass bei Welpen ein besonderes Augenmerk auf die richtige Fütterung gelegt werden muss. Das sollte allerdings auch bei erwachsenen Hunden nicht aufhören! Je nach Rasse zählt man zu dieser Lebensphase alle Hunde, die voll ausgewachsen sind – in der Regel ist dies im Alter von zwölf bis dreizehn Monaten der Fall. Erst mit fünf (große Rassen) bzw. sieben Jahren (kleinere Rassen) endet das Erwachsenenalter, und es sollten wiederum andere Ernährungsregeln gelten.
Bei den großen Unterschieden, die zwischen einzelnen Hunderassen bestehen, ist es natürlich nicht möglich, hier für jeden erwachsenen Vierbeiner verbindliche Fütterungsregeln aufzustellen. Daher geben wir hier nur einige Empfehlungen, an denen Sie sich orientieren können:
- Informieren Sie sich beim Tierarzt oder im Fachhandel darüber, welches Futter für Ihren ausgewachsenen Vierbeiner am besten ist und berücksichtigen Sie dabei seinen Energiebedarf. Beides hängt nicht unbedingt allein von der Größe Ihres Hundes ab, auch Bewegungsdrang, Futterverwertung, Neigung zu Übergewicht etc. spielen dabei eine Rolle.
- In der Regel sollte man erwachsene Hunde ein- bis zweimal am Tag füttern, am besten immer zu festen Zeiten. Nach dem Fressen heißt es dann erstmal: setzen lassen! Wildes Herumtoben oder Planschen sollte kurz nach der Hunde-Sättigung vermieden werden. Leichte bis mittlere Spaziergänge – Mensch kennt das auch aus eigener Erfahrung – sind der Verdauung hingegen äußerst dienlich und helfen zudem dabei, die Energiebilanz im Gleichgewicht zu halten.
- Er ist ja nun schon „groß“ und kann seine Mahlzeiten daher natürlich auch ohne fürsorgliche Aufsicht einnehmen. Dennoch fressen die allermeisten Hunde lieber in Gesellschaft. Das Wohlbefinden, welches sich einstellt, wenn Ihr bester Freund in vertrauter Umgebung und in der Nähe seiner Liebsten seinen Napf leeren darf, sollte man ihm also nicht nehmen. Und so lange dauert der Fressvorgang bei den meisten Hunden ja auch nicht…
- Wenn es bei Ihrem Vierbeiner allerdings nie schnell genug gehen kann und übermäßiges Schlingen schon zu Magen- und Verdauungsproblemen führt, sollten Sie dieses Thema unbedingt angehen. Mit Hilfe Ihres Tierarztes und / oder erzieherischen Maßnahmen kann solchem und ähnlichem Fehlverhalten beim Fressen begegnet werden.
Erkrankungen verhindern!
Richtige, altersgemäße Ernährung ist das A und O der Gesundheitsvorsorge bei Hunden. Hält man sich konsequent an gewisse Vorgaben können in erster Linie folgende altersbedingte Erkrankungen verzögert oder vermindert werden: Zahnerkrankungen, Adipositas (Fettsucht), Niereninsuffizienz und Herzkrankheiten.
Dafür heißt es aber, sich über die Ernährung seines Vierbeiners ein paar weiterführende Gedanken zu machen und darüber hinaus die richtigen Mengen Futter mit der richtigen Auswahl an Inhaltstoffen zu Napf zu geben. Bei uns geht es daher etwas wissenschaftlich weiter: