17. Okt 2007
Der Alltag unserer Hunde hat sich in den letzten hundert Jahren massiv verändert: Vom Hofhund, Karrenköter und Luxusgeschöpf der Bourgeoisie wurde er zum geliebten Familienmitglied. Was früher nur der Oberschicht vorenthalten war, kann sich heute also (fast) jedermann leisten: Einen Hund im Haus zu halten, rein zur Freude am Zusammenleben mit dem Tier. Doch mit der neuen Rolle fallen für Hunde viele ursprüngliche Einsatzgebiete weg, für die sie einst gezüchtet wurden: Kaum ein Collie darf heute noch Schafe hüten, kaum ein Dackel den Dachs durch Erdlöcher jagen. Die Folge sind häufig Übergewicht und Langeweile – wenn wir nicht rechtzeitig gegensteuern und unseren vierbeinigen Freunden eine ausgewogene Ernährung und ein abwechslungsreiches Training bieten.
Im Rahmen dieser Serie werden Krankheitsbilder vorgestellt, denen wir mit entsprechender Ernährung entgegensteuern können.
Teil1: Das Gewicht